Erfahrung mit "Früh-Rente" bzw JobCom / Gesundheitsamt

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Carta
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Erfahrung mit "Früh-Rente" bzw JobCom / Gesundheitsamt

Beitrag von Carta »

Hallo.

Erstmal hoffe ich das dieser POST im Bereich "Rat und Tat" richtig ist. Und bitte nur Posten wer auch wirklich etwas dienliches sagen kann.

Außerdem möchte ich mich extrem kurz fassen um nicht unnötig herum zu trollen.

Alter 38 Jahre. Depression seit spätestens 19 Lebensjahr. Suizidversuch mit ca. 21 / 22 durch CO-Methode. Keine bleibenden Schäden, aber zu früh gefunden worden. Mittlerweile seit Ende 2022 ist Asthma Bronchiale dazu gekommen. Durch ein CT Bild wurde kleine Einblutungsherde im Bereich der oberen Lunge gefunden und ein Inhalator wurde verschrieben und ich mache immer noch alle 6 Monate die Termine beim Pneumologen. Bisher genannte Krankheiten kann ich also auch über Ärzte / Krankenakte beweisen / nachweisen.

Zusätzlich habe ich seit über 3 Monaten das Haus kaum verlassen, weil unglücklicher Weiße eine noch nicht diagnostizierte Angst-Störung dazu gekommen ist. Autofahren mache ich deswegen nicht mehr und einkaufen und andere Dinge sind wirklich eine Qual geworden. Erneute suche nach einem Psychiater würde ich wenn möglich aber vermeiden. Werde nächste Woche evtl. Hausarzt um Rat und mögliche Medikamente bitten, mal schauen ob das was bringt.

Meine Frage:

Hat jemand Erfahrung in Bezug auf die Job-Com (leider Bürgergeld-Empfänger aktuell) und das Gesundheitsamt, das vll. jemand schonmal sowas wie Früh-Rente beantragen konnte in Bezug auf gesundheitliche Problematik?

Auch ganz ehrlich gesagt, auch wenn es das Amt nicht interessieren wird. Ich lebe noch bei meiner Mutter und wir wohnen im Eigenheim. 120 m² aber ich denke sollte meine Mutter (über 75 Jahre alt) mal nicht mehr sein / sterben, wäre es für mich eine Katastrophe aus dem Haus zu fliegen. Wahrscheinlich wäre dies dann wirklich mein letzter und erfolgreicher Suizid versuch, aber aktuell wäre das keine Option.

Falls also jemand Erfahrungen und vor allem Tipps mit dem Umgang bei den Ämtern hat, wäre ich wirklich dankbar. Durch Depression fehlt natürlich Konzentration und deswegen schwierig alles selbst zu recherchieren.

Hoffe bei meinen Symptomen sollte dauerhafte Arbeitsunfähig schon realistisch sein. Würde ich 1 Stunde arbeiten, wäre meine Lunge am ? wie 8 Stunden Akkordarbeit.



Gruß Carta
Carta
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Re: Erfahrung mit "Früh-Rente" bzw JobCom / Gesundheitsamt

Beitrag von Carta »

PS: Werde wahrscheinlich dieses Wochendende noch eine E-Mail an die für mich verantwortliche Person bei der Job-Com schicken, die Situation erklären und um Rat bzw. Hilfe suchen.

Ich Erinnere mich das ich früher von der Job-Com schonmal beim Gesundheitsamt gewesen bin, aber da ging es mir viel besser als heute und das ist schon weiß nicht, über 10 Jahre her. Deswegen kam ich jetzt erneut auf die Idee es nochmal zu versuchen.

Natürlich weiß ich das ich auch selbst aktiv werden muss, auch wenn es schwierig wird.
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