Benedikt66 hat geschrieben: ↑Samstag 18. April 2026, 18:52
1. Ich wohne im 15. Stock mit Balkon und wir haben Nordbalkone zum Treppenaus ,da landet man auf Asphalt.
2. Überhaupt kommt man in Berliner Hochhäuser sehr gut rein, die oft diese Balkone haben, die aussen die Treppenhäuser verbinden.
...
3. Schrecklich immer für die die einen finden. Aber das ist nun mal so oder so ganz unvermeidlich.
Jo Benedikt66,
danke erst einmal für Deinen netten Post. Endlich einmal einer, der sachlich argumentiert, so wie es sich gehört!
1. Und trotzdem bist Du nicht gesprungen! Dann liebst Du doch das Leben! Dann gibt es ja eigentlich gar keinen Grund, sich um Dich Sorgen zu machen. Wenn Du nicht eines Tages an Ami... und Diazepam kommst und Dir einen tödlichen Cocktail verpaßt. Aber das wollen wir ja nicht hoffen. Dazu sind wir beide doch zu klug, nicht wahr, Benedikt66?
2. Naja, wohnt ja nicht jeder in Berlin.
Aber den Leuten hier eine Anleitung zu geben, wie sie auf den Beton klatschen können, das ist schon ein wenig grenzwertig... Tabletten kann ich ja noch
gerade so mit viel gutem Willen verstehen. Die werden ausgewürgt oder sorgen dafür, daß man ein paar Tage schläft, Aber Betonklatscher? Da bleibt- glaube ich- nicht mehr viel vom Menschen übrig.
Und die Leute, die das erfolgreich versuchen, denen hat man einen Bärendienst erwiesen, wenn man so etwas schreibt. Aber ich bin nun einmal der Wahrheit verpflichtet und daher danke ich Dir für Deine Korrektur. Also Leute: Ihr könntet, wenn ihr wolltet, falls ihr "Glück" habt und in einer Großstadt wohnt, die wenig auf die Sicherheit der Menschen achtet, aber ihr solltet es besser nicht tun! Rückgängig machen läßt sich diese Entscheidung leider nicht. Und im Rollstuhl oder Krankenbett dahinzuvegetieren ist für
keinen ein Vergnügen, glaubt es mir!
3. Nö, unvermeidlich ist es nicht. Wenn man vernünftig bleibt und nicht Tabletten schluckt oder irgendwo herunterspringt, muß der Anblick des Leichnams auch nicht so schlimm sein.
Aber da kommen wir wieder zur
entscheidenden Frage: Ist der
freie Wille des Menschen angebracht oder nicht? Ich meine, wenn er/sie seine Freizeit nur damit verbringt, zu überlegen, wie er sich um die Ecke bringen kann?
Viele schreien jetzt sicher nach göttlicher Leitung- aber Gott hat wohlweißlich keine Leitplanken fürs Leben angebracht. Er wußte schon, was er tut.
Wann nämlich das Leben zu Ende ist, entscheidet er und nicht wir. Ansonsten hat er die Möglichkeit, alle Suizidpläne zu verhindern- oder eben zu erlauben. Wir können nichts erzwingen! Aber wir können mit Gott zusammenarbeiten.
Dann wird sich in unserem Leben auch ein
"Lichtlein" zeigen- glaubt es mir!
Einfach mal zu Gott sprechen und fragen: "Und was wollen wir jetzt machen? Wie kann ich Dir dienen, mein Freund?" Das ist besser, als den Körper zu vergiften oder auf den Beton zu schmeißen. So erzeugt man nämlich nur Leid. Und das braucht man nicht.
Das Leben ist schon schwer genug. Man muß sich nicht noch zusätzlich Probleme aufbürden. Man kann auch auf geradem Wege durchs Leben kommen. Niemand muß eine "Ehrenrunde" drehen und sich für ein zusätzliches Leben entscheiden, was nur qualvoll ist. Dann doch lieber den Weg zu Gott suchen und mit ihm
gemeinsam die Herausforderung meistern.
Gruß
Good old Joe