Schlaganfälle und die Folgen
Verfasst: Sonntag 11. November 2007, 11:27
Hallo!
Ich möchte einmal von mir erzählen, eigentlich könnte ich über meine Erlebnisse schon ein Buch schreiben, aber eigentlich würde mich nur interessieren ob ich hier an der richtigen Adresse bin.
Ich bin knapp über 40 Jahre alt, war von Beuf mal Geschäftsleiter, das ist so ähnlich wie Geschäftsführer, nur war ich noch einem Hautgeschäftsführer untergeordnet und dem Besitzer. Zu meinem Wirkungskreis gehörten bis zu 40 Mitarbeiter.
Ich hatte alles was man zum Leben brauchte, einen sehr gut bezahlten Job, Haus, Frau, Kinder und Hund.
Mitte letzten Jahres ereilten mich 2 Schlaganfälle hintereinander, ich daß viele Wochen im Rollstuhl und wußte wirklich nicht mehr wie es weitergehen sollte. Hinzu kommt das meine Frau sich in der Zwischenzeit einen Lover zulegte und so Sätze los wurd wie: "Wärst Du mal gestorben, dann hätte ich wenigstens Deine Lebensversichrung kassieren können". Mein Arbeitgeber versuchte mich im Krankenschein zu kündigen, das gelang ihm allerdings nicht und so wurde ich wie der eingestellt. Erstmal.
Als mir langsam das Geld aus ging versuchte ich wieder zu arbeiten, ich kam an meinen Schreibtisch zurück, dieser war leer geräumt, weder Computer oder Telefon standen mir zur Verfügung, meine Passwörter waren gesperrt worden, ich stand da wie ein dummer Junge. Selbst die Hilfe einer Integrationsbehörde wurde so schlampig durchgeführt das man erkennen konnte das man mehr auf der Arbeitgeberseite stand.
Wirklich gebessert hat sich meine Sitation in keinster Weise, mittlerweile lebe ich alleine, kein Mensch der sich wirklich um mich kümmert oder den es in iregendeiner Form interessiert.
Die Krankenkasse zahlt auch nicht mehr, irgendso ein Vertrauensarzt meinte nach einer oberflächlichen Untersuchung das ich wieder arbeiten könnte.
So stehe ich heute vor dem Offenbarungseid, Hartz IV ist vorprogrammiert und ich frage mich warum es in diesem Staat keine Hilfe für Leute wie mich gibt, das meiste scheinen nur eine Art Lippenbekenntnisse zu sein. Das Leben ist in keinster Weise mehr erträglich und es drängt sich wirklich die Frage auf ob ich bei Dignitas Hilfe bekommmen kann.
Gruß
Michael
Ich möchte einmal von mir erzählen, eigentlich könnte ich über meine Erlebnisse schon ein Buch schreiben, aber eigentlich würde mich nur interessieren ob ich hier an der richtigen Adresse bin.
Ich bin knapp über 40 Jahre alt, war von Beuf mal Geschäftsleiter, das ist so ähnlich wie Geschäftsführer, nur war ich noch einem Hautgeschäftsführer untergeordnet und dem Besitzer. Zu meinem Wirkungskreis gehörten bis zu 40 Mitarbeiter.
Ich hatte alles was man zum Leben brauchte, einen sehr gut bezahlten Job, Haus, Frau, Kinder und Hund.
Mitte letzten Jahres ereilten mich 2 Schlaganfälle hintereinander, ich daß viele Wochen im Rollstuhl und wußte wirklich nicht mehr wie es weitergehen sollte. Hinzu kommt das meine Frau sich in der Zwischenzeit einen Lover zulegte und so Sätze los wurd wie: "Wärst Du mal gestorben, dann hätte ich wenigstens Deine Lebensversichrung kassieren können". Mein Arbeitgeber versuchte mich im Krankenschein zu kündigen, das gelang ihm allerdings nicht und so wurde ich wie der eingestellt. Erstmal.
Als mir langsam das Geld aus ging versuchte ich wieder zu arbeiten, ich kam an meinen Schreibtisch zurück, dieser war leer geräumt, weder Computer oder Telefon standen mir zur Verfügung, meine Passwörter waren gesperrt worden, ich stand da wie ein dummer Junge. Selbst die Hilfe einer Integrationsbehörde wurde so schlampig durchgeführt das man erkennen konnte das man mehr auf der Arbeitgeberseite stand.
Wirklich gebessert hat sich meine Sitation in keinster Weise, mittlerweile lebe ich alleine, kein Mensch der sich wirklich um mich kümmert oder den es in iregendeiner Form interessiert.
Die Krankenkasse zahlt auch nicht mehr, irgendso ein Vertrauensarzt meinte nach einer oberflächlichen Untersuchung das ich wieder arbeiten könnte.
So stehe ich heute vor dem Offenbarungseid, Hartz IV ist vorprogrammiert und ich frage mich warum es in diesem Staat keine Hilfe für Leute wie mich gibt, das meiste scheinen nur eine Art Lippenbekenntnisse zu sein. Das Leben ist in keinster Weise mehr erträglich und es drängt sich wirklich die Frage auf ob ich bei Dignitas Hilfe bekommmen kann.
Gruß
Michael