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Suizidmethoden- ein Resümee

Verfasst: Dienstag 29. September 2026, 19:19
von good_old_joe
Ja Freunde der gepflegten Unterhaltung,

es ist so weit: es ist Zeit ein Resümee zu ziehen aus all den Jahren Suiziddiskussion. Es wurden viele
Methoden skizziert- sicher hat die der eine oder andere ausprobiert- "erfolgreich" waren sicher nur die
Wenigsten. Der Körper hat viele Schutzmechanismen eingebaut- einfach nur sich zu wünschen, daß alles
vorbei ist, hilft nicht.

Und doch bleibt die Faszination erhalten, die perfekte Methode zu finden. Allein das vaporisiert doch
sofort die Aussage, das Forum hätte seinen Zweck "erfüllt". Es hätten noch viele interessante
Diskussionen stattfinden können- vermutlich ist das Forum nur dem Rotstift zum Opfer gefallen.

Im "Sanctioned Suicide"-Forum wurden interessante Methoden diskutiert,

https://sanctioned-suicide.net/

z.B. die sogenannte Lichtnahrung wurde thematisiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Am_Anfang_war_das_Licht

Da glauben Menschen, sie könnten einfach durch Wasser und Licht überleben. Für einige ist das tödlich
ausgegangen, und daher kann man das auch als Suizidmethode bezeichnen. Die Methode wird auch als
Sterbefasten bezeichnet. Es gibt sowohl das Sterbefasten mit Verzicht auf Essen als
auch das Sterbefasten mit Verzicht auf Essen und Trinken.

Wenn man auf Essen und Trinken gleichzeitig verzichtet, geht es viel schneller (meist innerhalb von 14 Tagen).
Es wird empfohlen, sich beim Sterbefasten begleiten zu lassen, denn so kann durch Befeuchten des
Mundraumes Pilzbildung vorgebeugt werden, beruhigende Medikamente gegen
Hunger und Durst gegeben werden und ggf. der Prozeß angebrochen werden.

Eine weitere Methode ist die Verfettung (Adipositas), gefolgt von extremem Abnehmen.
Das ist auch schon öfter tödlich ausgegangen (siehe: Mein Leben mit 300 kg).

https://de.wikipedia.org/wiki/Mein_Leben_mit_300_kg

Zitat:

"Von den weit über 100 Protagonisten der Sendung sind 12 verstorben, einige während der Dreharbeiten, manche danach, manche durch Suizid."

Eine weitere Methode ist der Alkoholkonsum,

https://www.zdfheute.de/panorama/alkoho ... r-100.html

der jährlich 44000 Todesfälle fordert (Tendenz sinkend). Das ist eine riskante Methode, da man riskiert, sozial abgehängt zu werden und
auf der Straße zu landen.

Alles in allem: An Ideen mangelt es nicht, der Selbsterhaltungstrieb des eigenen Körpers schiebt dem Ganzen aber meist einen Riegel vor.
Ich wünsche allen, daß sie bei allem Frust über das Leben trotzdem noch fröhliche Momente in ihrem Leben finden und sich aufraffen, ein
Leben ohne Suizidversuche zu wagen- auch wenn es ihnen schwerfällt. Nun ist natürlich die Frage: "Was ist überhaupt ein Suizidversuch?
Zählt Rauchen und Alkohol bereits dazu?" Ich würde sagen: Die Grenzen sind fließend. Man sollte sich nicht geißeln, falls man rücksichtslos
mit seinem Körper umgegangen ist, aber das darf auf keinen Fall dazu führen, daß einem alles egal wird, man aus Leichtsinn
vor den Zug springt und dann unter starken Schmerzmitteln ein Leben ohne Arme und Beine mit zerstörtem Gesicht führen muß- dann
sollte man lieber versuchen, das Leben- so schwer es auch sein mag- mit all seinen Sorgen und Problemen doch zu akzeptieren und sich
nichts anzutun.

Ich hoffe, ihr seid meiner Meinung.
Wenn nicht, dann wollte ich noch ein letztes Mal zum Nachdenken anregen.

Macht's gut, :wink:

Good old Joe