Depression – Mögliche Heilung VERSUS Reeler Sterbewunsch
Verfasst: Samstag 15. August 2026, 19:58
Depression – Mögliche Heilung VERSUS Reeler Sterbewunsch
Anmerkung:
Mit Depression im Titel meinte ich in diesem Kontext alle Krankheiten, oder schmerzhaften Erscheinungsbilder, welche von psychischer Grundlage sind. Leider dann auch in vielen Fällen das eigene Leben zur Hölle machen können.
Zu verstehen wäre am Anfang das alle Menschen Meinungen haben, ohne nun jemanden direkt beleidigen zu wollen, gibt es den Spruch: „Meinungen sind so Wertvoll wie Ars chl***er, jeder hat eins.“ Nochmal mit Betonung das es NICHT beleidigend gemeint ist.
Laut google Suche hat es eben folgende Bedeutung: Eine Meinung ist noch lange kein Beweis für Qualität oder Wahrheit.
Ich wollte nur darauf hinaus das die Existenz und unser Leben selber immer eine gewisse „Unschärfe“ haben, die nicht zu 100 % beweisbar ist. Dann gibt es die Atheisten und alle Theistischen Sichtweisen. Gesagt werden kann eigentlich nur nach Immanuel Kant das es Dinge gibt, die außerhalb des menschlichen Bewusstseins liegen. Hierbei führe ich persönlich immer gerne an, wenn man mit 2 anderen Personen in einem Raum steht, der eine ein Atheist, der andere z.B. Gottgläubig. Statistisch gesehen hätte einer von beiden mit seinen Aussagen mit dem Leben nach dem Tod recht, der andere nicht. Dennoch muss ich beide Aussagen als „Lügen“ abstempeln, weil weder Leben nach dem Tod bewiesen werden kann noch widerlegt werden kann.
Am Ende bleibt dann nur noch Rene Descartes mit „Ich denke als bin ich.“ Was uns leider mitten in die ungewisse Sch**ße der Existenz an sich führt. Welche die ein schönes Leben haben, können gewisse Dinge wie den Tod und das Sterben erstmal ignorieren, vor allem wenn man noch jung ist. Jemand der Jahrzehnte lang Krank war, oder eben Depressiv etc. hat diesen Luxus meist nicht. Der Glückliche versucht den Tod zu meiden, der Unglückliche hofft im makabreren Sinne auf Heilung durch den Tod.
Warum Leiden, wenn der Tod doch unvermeidbar am Ende jeden von uns trifft??
Ganz kurz als Beispiel zu meiner aktuellen Lebenssituation:
Vergangenheit:
Ein wunderbare unschuldige und schöne Kindheit gehabt.
Mit ca. 12 Jahren Pubertät. Ich bin männlich und homosexuell, dann immer die Angst wenn ich einen solchen von der Seele geschriebenen Text schreibe, dass ich dann bei allen homophoben Ars chl***ern (das meinte ich jetzt aber als Beleidigung) negative und unangebrachte Reaktionen bekomme.
Leider falschen Lehrberuf ausgesucht, durch Stress zumindest früher mal etwas Zuviel Alkohol und Cannabis. Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte, Stress mit Ärzten und Ämtern, dann noch zuweilen auf die falschen Freunde gesetzt und mit fast allen Verwandten zerstritten. Jahrzehnte lange Arbeitslosigkeit natürlich mit einbegriffen.
Gegenwart:
Vater schon gestorben vor Jahren, aber das gut verarbeitet. Mutter besitzt das Eigenheim und ein Hund, den ich über alles Liebe ist, uns zugelaufen. Privatleben aber fast kaum vorhanden. 1 Mal in der Woche trinke ich schon etwas mehr Alkohol, aber unter Kontrolle, ansonsten ehrlich gesagt nur abends PC zocken und Netlix. Das ist alles Gute, was ich im Leben noch habe und den Hund.
Mittlerweile durch eine stärkere Angststörung (wahrscheinlich Agoraphobie) kann ich kein Auto mehr fahren und seit fast einem Jahr muss Mutter immer mit dem Hund Gassi gehen und sie ist auch schon weit über 70.
Dann jede Nacht beim Träumen Albträume. Die Sorgen, wenn Mutter stirbt, dass kein Geld mehr vom Amt kommt und ich das Haus verliere, was definitiv mich in den Suizid treiben würde (ist schon lange geplant).
Der geliebte Hund ist aktuell krank in der Tierklinik. Dies ist wahrscheinlich nun auch der emotionale Grund weshalb ist diesen Text schreibe. Irgendwie auch Wut das diese hohen finanziellen Kosten durch den Tierarzt hätten vermieden werden können. Wenn ich noch ein wenig Glück habe, kann das Tier morgen nach Hause und hoffentlich frisst sie dann wieder und dass etwas Normalität wieder eintritt.
Worauf wollte ich jetzt hinaus:
Mit sehr viel Anstrengung könnte ich evtl. über die Ämter eine Art Frührente durch Bekommen und wäre dann zumindest abgesichert, oder nochmal versuchen im Home-Office Arbeit zu finden. Selbst wenn ich diese ganzen Anstrengungen über mich ergehen lassen würde, wäre der Rest meines Lebens nur maximal Akzeptabel. Und ehrlich gesagt möchte ich das nicht.
Natürlich Versuche ich für Mutter und den Hund noch länger durchzuhalten. Allerdings ist der Suizid schon geplant, dass im Notfall alles im Haus ist. Aktuell bin ich wieder bei der CO-Methode (Kohlenstoffmonoxid).
Da ich schonmal Hyperventiliert habe und man dabei bei vollem Bewusstsein zu ersticken scheint und ich letztens wegen einer Darmentzündung mit extrem starken schmerzen ins Krankenhaus musste, möchte ich mir nicht vorstellen, wie es gewesen wäre, hätte ich zum Beispiel wirklich einen Blinddarm Durchbruch gehabt, oder vll. Knochenkrebs als Beispiel zu nennen.
Am Ende hätte ich hier, wo ich wohne, noch einige Menschen in der ?, denen ich vertraue, übermäßig dankbar bin und ich jemanden zum Reden hätte und diese mir im Notfall auch helfen würden (haben sie auch schon so oft). Aber ohne Mutter und Hund dann alleine in der Wohnung, unerträgliche Stille, nur der Alkohol und der PC und vll. alle paar Tage mal mit einem Nachbarn Quatschen reicht einfach nicht um von einer Art Akzeptablen Leben zu reden. Ich möchte nicht die komplette Einsamkeit durchleben müssen. Ihr wisst, was ich meine?
Meine Nachricht deshalb:
An Alle sehr optimistischen und positiven Menschen. Ich weiß das ihr es zwar wahrscheinlich nur gut meint, aber Leben ist ein genetisches und statistisches Glücksspiel. Ich persönlich hätte keinen Bock (bin ca. 40 Jahre alt bald) noch weitere 20 Jahre (noch nicht mal 10 Jahre) durchzuhalten, nur um dann an irgendeinen Krankheitssch**ß der mehr als Folter darstellt elendig dahin zu vegetieren. Der Suizid bietet daher die schöne Option (sofern richtig angewendet, Sicherheitsrisiken mit inbegriffen) das Sterben sowohl selber entscheiden zu können als auch die Angst und die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren zu können.
Sonderfälle:
Jemand der jung ist, viele Perspektiven hat und mittels Medikamente, Psychotherapie oder allem ähnlichen geheilt werden könnte. Diesen Menschen gönne ich das ja auch und sage bleibt fern vom Suizid, weil ein schönes Leben noch auf euch warten könnte. Aber es kommt eben auf den Kontext an. Bei mir ist diese Option mittlerweile schon ausgelaufen.
Fazit:
Worauf ich hinaus wollte, sollte schon klar geworden sein. In diesem Kontext bitte eure Objektive Meinung, wo ich richtig war, wo ich falsch gelegen haben könnte.
Wie siehst Eure Situation im Moment aus? Lebt ihr noch, oder ist der Suizid schon geplant?
Anmerkung:
Mit Depression im Titel meinte ich in diesem Kontext alle Krankheiten, oder schmerzhaften Erscheinungsbilder, welche von psychischer Grundlage sind. Leider dann auch in vielen Fällen das eigene Leben zur Hölle machen können.
Zu verstehen wäre am Anfang das alle Menschen Meinungen haben, ohne nun jemanden direkt beleidigen zu wollen, gibt es den Spruch: „Meinungen sind so Wertvoll wie Ars chl***er, jeder hat eins.“ Nochmal mit Betonung das es NICHT beleidigend gemeint ist.
Laut google Suche hat es eben folgende Bedeutung: Eine Meinung ist noch lange kein Beweis für Qualität oder Wahrheit.
Ich wollte nur darauf hinaus das die Existenz und unser Leben selber immer eine gewisse „Unschärfe“ haben, die nicht zu 100 % beweisbar ist. Dann gibt es die Atheisten und alle Theistischen Sichtweisen. Gesagt werden kann eigentlich nur nach Immanuel Kant das es Dinge gibt, die außerhalb des menschlichen Bewusstseins liegen. Hierbei führe ich persönlich immer gerne an, wenn man mit 2 anderen Personen in einem Raum steht, der eine ein Atheist, der andere z.B. Gottgläubig. Statistisch gesehen hätte einer von beiden mit seinen Aussagen mit dem Leben nach dem Tod recht, der andere nicht. Dennoch muss ich beide Aussagen als „Lügen“ abstempeln, weil weder Leben nach dem Tod bewiesen werden kann noch widerlegt werden kann.
Am Ende bleibt dann nur noch Rene Descartes mit „Ich denke als bin ich.“ Was uns leider mitten in die ungewisse Sch**ße der Existenz an sich führt. Welche die ein schönes Leben haben, können gewisse Dinge wie den Tod und das Sterben erstmal ignorieren, vor allem wenn man noch jung ist. Jemand der Jahrzehnte lang Krank war, oder eben Depressiv etc. hat diesen Luxus meist nicht. Der Glückliche versucht den Tod zu meiden, der Unglückliche hofft im makabreren Sinne auf Heilung durch den Tod.
Warum Leiden, wenn der Tod doch unvermeidbar am Ende jeden von uns trifft??
Ganz kurz als Beispiel zu meiner aktuellen Lebenssituation:
Vergangenheit:
Ein wunderbare unschuldige und schöne Kindheit gehabt.
Mit ca. 12 Jahren Pubertät. Ich bin männlich und homosexuell, dann immer die Angst wenn ich einen solchen von der Seele geschriebenen Text schreibe, dass ich dann bei allen homophoben Ars chl***ern (das meinte ich jetzt aber als Beleidigung) negative und unangebrachte Reaktionen bekomme.
Leider falschen Lehrberuf ausgesucht, durch Stress zumindest früher mal etwas Zuviel Alkohol und Cannabis. Mobbing durch Kollegen und Vorgesetzte, Stress mit Ärzten und Ämtern, dann noch zuweilen auf die falschen Freunde gesetzt und mit fast allen Verwandten zerstritten. Jahrzehnte lange Arbeitslosigkeit natürlich mit einbegriffen.
Gegenwart:
Vater schon gestorben vor Jahren, aber das gut verarbeitet. Mutter besitzt das Eigenheim und ein Hund, den ich über alles Liebe ist, uns zugelaufen. Privatleben aber fast kaum vorhanden. 1 Mal in der Woche trinke ich schon etwas mehr Alkohol, aber unter Kontrolle, ansonsten ehrlich gesagt nur abends PC zocken und Netlix. Das ist alles Gute, was ich im Leben noch habe und den Hund.
Mittlerweile durch eine stärkere Angststörung (wahrscheinlich Agoraphobie) kann ich kein Auto mehr fahren und seit fast einem Jahr muss Mutter immer mit dem Hund Gassi gehen und sie ist auch schon weit über 70.
Dann jede Nacht beim Träumen Albträume. Die Sorgen, wenn Mutter stirbt, dass kein Geld mehr vom Amt kommt und ich das Haus verliere, was definitiv mich in den Suizid treiben würde (ist schon lange geplant).
Der geliebte Hund ist aktuell krank in der Tierklinik. Dies ist wahrscheinlich nun auch der emotionale Grund weshalb ist diesen Text schreibe. Irgendwie auch Wut das diese hohen finanziellen Kosten durch den Tierarzt hätten vermieden werden können. Wenn ich noch ein wenig Glück habe, kann das Tier morgen nach Hause und hoffentlich frisst sie dann wieder und dass etwas Normalität wieder eintritt.
Worauf wollte ich jetzt hinaus:
Mit sehr viel Anstrengung könnte ich evtl. über die Ämter eine Art Frührente durch Bekommen und wäre dann zumindest abgesichert, oder nochmal versuchen im Home-Office Arbeit zu finden. Selbst wenn ich diese ganzen Anstrengungen über mich ergehen lassen würde, wäre der Rest meines Lebens nur maximal Akzeptabel. Und ehrlich gesagt möchte ich das nicht.
Natürlich Versuche ich für Mutter und den Hund noch länger durchzuhalten. Allerdings ist der Suizid schon geplant, dass im Notfall alles im Haus ist. Aktuell bin ich wieder bei der CO-Methode (Kohlenstoffmonoxid).
Da ich schonmal Hyperventiliert habe und man dabei bei vollem Bewusstsein zu ersticken scheint und ich letztens wegen einer Darmentzündung mit extrem starken schmerzen ins Krankenhaus musste, möchte ich mir nicht vorstellen, wie es gewesen wäre, hätte ich zum Beispiel wirklich einen Blinddarm Durchbruch gehabt, oder vll. Knochenkrebs als Beispiel zu nennen.
Am Ende hätte ich hier, wo ich wohne, noch einige Menschen in der ?, denen ich vertraue, übermäßig dankbar bin und ich jemanden zum Reden hätte und diese mir im Notfall auch helfen würden (haben sie auch schon so oft). Aber ohne Mutter und Hund dann alleine in der Wohnung, unerträgliche Stille, nur der Alkohol und der PC und vll. alle paar Tage mal mit einem Nachbarn Quatschen reicht einfach nicht um von einer Art Akzeptablen Leben zu reden. Ich möchte nicht die komplette Einsamkeit durchleben müssen. Ihr wisst, was ich meine?
Meine Nachricht deshalb:
An Alle sehr optimistischen und positiven Menschen. Ich weiß das ihr es zwar wahrscheinlich nur gut meint, aber Leben ist ein genetisches und statistisches Glücksspiel. Ich persönlich hätte keinen Bock (bin ca. 40 Jahre alt bald) noch weitere 20 Jahre (noch nicht mal 10 Jahre) durchzuhalten, nur um dann an irgendeinen Krankheitssch**ß der mehr als Folter darstellt elendig dahin zu vegetieren. Der Suizid bietet daher die schöne Option (sofern richtig angewendet, Sicherheitsrisiken mit inbegriffen) das Sterben sowohl selber entscheiden zu können als auch die Angst und die Schmerzen auf ein Minimum reduzieren zu können.
Sonderfälle:
Jemand der jung ist, viele Perspektiven hat und mittels Medikamente, Psychotherapie oder allem ähnlichen geheilt werden könnte. Diesen Menschen gönne ich das ja auch und sage bleibt fern vom Suizid, weil ein schönes Leben noch auf euch warten könnte. Aber es kommt eben auf den Kontext an. Bei mir ist diese Option mittlerweile schon ausgelaufen.
Fazit:
Worauf ich hinaus wollte, sollte schon klar geworden sein. In diesem Kontext bitte eure Objektive Meinung, wo ich richtig war, wo ich falsch gelegen haben könnte.
Wie siehst Eure Situation im Moment aus? Lebt ihr noch, oder ist der Suizid schon geplant?