Hi Leute,
ich heiße Steven. Ich war hier schon vor 15 Jahren aktiv. Das Forum ist kaum mehr wieder zu erknnen. Damals war hier ein reger Austausch an Methoden und Tips. Ich hatte damals auch konkret versucht mir das Leben zu nehmen - logischerweise ohne Erfolg. Damals hatte mich ein Freund mit auf eine Bergwanderung mitgenommen und von da an glühte ich für die Berge. Da der Suizidversuch nicht geglückt ist suchte ich nach einer andere Metzhode. Daher wollte ich mich von einem Berg stürzen. Ende der Geschichte: Ich habe es von den Voralpen bis zum Gardasee geschafft! Zahllose Berge mitgenommen! Doch am Gardasee ist mein Körper gebrochen und ich musste umkehren! Aber es war einer wenn nicht sogar die schönste Erfahrung die ich je in meinem Lebengemacht habe! Seitdem bin ich regelmäßig mit dem Ruckssack unterwegs! Hauptsache unterwegs. Ans Meer, in die Berge, Thüringer Alpen, Städtetour - egal, hauptsache unterwegs! Daher ist mein Lebenstraum mit dem Rucksack los und immer unterwegs sein! Nie ankommen! Das Problem ist nur...wie finanziert man sich sowas. Hab da schon oft drüber nachgedacht. Igendwas herstellen und als Straßenverkäufer verkaufen. Ich spiel zwar Gitarra, aber dafür boin ich glaube ich zu schlecht bzw. eine Klampfe ist doch recht sperrlich. Diese essenziellen Ängste die man hat. Und wenn man älter wird nehmen die darauf bezogen eher zu als ab. Vielleicht habt ihr ja Tips`
LG Steven
Rucksack auf und weg - hauptsache unterwegs!
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stevenslaw
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Black2Light
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Re: Rucksack auf und weg - hauptsache unterwegs!
Hi Steven,
Interessanter Gedanke. Und genau das was mir seit Jahren auch vorschwebt. Ich halte es zu Hause in meinen 4 beschixxxenen Wänden auch schon lange nicht mehr aus und bin in letzter Zeit in jeder freien Minute (oder in jedem Urlaub) weg… unterwegs… meistens in Asien, vor allem in Shanghai und Tokyo, denn das sind die beiden Städte in denen ich mich wirklich wohl fühle. Shanghai, weil ich dort früher schon mal gelebt habe und es sich noch immer viel mehr wie mein Zuhause anfühlt wie meine eigentliche Heimat in Deutschland. Und Tokyo weil es einfach die perfekte Stadt ist.
Während Corona ist mir schon der Gedanke gekommen, „abschließend“ noch einmal Reisen zu gehen. Nur mit dem Rucksack, das wäre nicht so meines. Bin eher der Städtetrip-Typ. Hab mir vor paar Jahren sogar extra ein Auto dafür gekauft. Jetzt wo man wieder reisen = fliegen kann weiß ich nicht ob ich es behalten soll.
In der Zwischenzeit habe ich genug Geld gespart um noch mal ein ganzes Jahr reisen zu können ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Und jeden Tag denke ich drüber nach, ob ich hier nun wirklich hinschmeiße und ich einfach gehe…
Kurioserweise, seit dem mich nichts mehr interessiert und nichts mehr hält, tritt mir zumindest im Moment auch niemand mehr in den Weg… irgendwie komisch… als ich wirklich wieder zurück in mein Leben wollte standen mir alle im Weg. Jetzt will ich nicht mehr, stehe mir nur noch selbst im Weg. Und egal wie ich es darauf anlege, ich verliere den Job nicht, der gut bezahlt ist aber den ich mittlerweile wirklich hassen gelernt habe… und auch sonst „passiert“ nichts mehr schlimmes… hmm…
Wenn ich gehe, dann wird es kein zurück mehr geben. Und am Ende werde ich es irgendwie beenden müssen… ein Zurück wird es dann auf keinen Fall geben!
Die Wahl liegt zwischen:
A: ich kämpfe mich wieder zurück… und hab wahrscheinlich die nächsten 20-25 Jahre nur noch Stress und Ärger und Depressionen und keine Freude mehr, sowie jeden Tag, jede Woche, jeden Monat wie in den letzten Jahren kaum eine Stunde in der ich glücklich und zufrieden bin oder in der mich wenigstens eine Art innerer Friede beseelt… mit der kleinen Chance das es sich doch noch ergibt und besser wird; oder
B: ich tausche diese 20-25 Jahre gegen ein einziges gutes Jahr, an dessen Ende ich dann aber die Courage aufbringen muss für immer zu gehen… (weil wenn ich das dann nicht schaffe alles nur noch viel schlechter wird als es zuletzt schon war)
Seit Jahren tendiere ich zu B, aber die Angst…
Hauptsache weg… Hauptsache unterwegs…
Grüße
Interessanter Gedanke. Und genau das was mir seit Jahren auch vorschwebt. Ich halte es zu Hause in meinen 4 beschixxxenen Wänden auch schon lange nicht mehr aus und bin in letzter Zeit in jeder freien Minute (oder in jedem Urlaub) weg… unterwegs… meistens in Asien, vor allem in Shanghai und Tokyo, denn das sind die beiden Städte in denen ich mich wirklich wohl fühle. Shanghai, weil ich dort früher schon mal gelebt habe und es sich noch immer viel mehr wie mein Zuhause anfühlt wie meine eigentliche Heimat in Deutschland. Und Tokyo weil es einfach die perfekte Stadt ist.
Während Corona ist mir schon der Gedanke gekommen, „abschließend“ noch einmal Reisen zu gehen. Nur mit dem Rucksack, das wäre nicht so meines. Bin eher der Städtetrip-Typ. Hab mir vor paar Jahren sogar extra ein Auto dafür gekauft. Jetzt wo man wieder reisen = fliegen kann weiß ich nicht ob ich es behalten soll.
In der Zwischenzeit habe ich genug Geld gespart um noch mal ein ganzes Jahr reisen zu können ohne dabei Kompromisse eingehen zu müssen. Und jeden Tag denke ich drüber nach, ob ich hier nun wirklich hinschmeiße und ich einfach gehe…
Kurioserweise, seit dem mich nichts mehr interessiert und nichts mehr hält, tritt mir zumindest im Moment auch niemand mehr in den Weg… irgendwie komisch… als ich wirklich wieder zurück in mein Leben wollte standen mir alle im Weg. Jetzt will ich nicht mehr, stehe mir nur noch selbst im Weg. Und egal wie ich es darauf anlege, ich verliere den Job nicht, der gut bezahlt ist aber den ich mittlerweile wirklich hassen gelernt habe… und auch sonst „passiert“ nichts mehr schlimmes… hmm…
Wenn ich gehe, dann wird es kein zurück mehr geben. Und am Ende werde ich es irgendwie beenden müssen… ein Zurück wird es dann auf keinen Fall geben!
Die Wahl liegt zwischen:
A: ich kämpfe mich wieder zurück… und hab wahrscheinlich die nächsten 20-25 Jahre nur noch Stress und Ärger und Depressionen und keine Freude mehr, sowie jeden Tag, jede Woche, jeden Monat wie in den letzten Jahren kaum eine Stunde in der ich glücklich und zufrieden bin oder in der mich wenigstens eine Art innerer Friede beseelt… mit der kleinen Chance das es sich doch noch ergibt und besser wird; oder
B: ich tausche diese 20-25 Jahre gegen ein einziges gutes Jahr, an dessen Ende ich dann aber die Courage aufbringen muss für immer zu gehen… (weil wenn ich das dann nicht schaffe alles nur noch viel schlechter wird als es zuletzt schon war)
Seit Jahren tendiere ich zu B, aber die Angst…
Hauptsache weg… Hauptsache unterwegs…
Grüße