Medikamente

Meinungs- und Erfahrungsaustausch zum Thema Suizid; Berichte über gescheiterte Suizidversuche; suizidales Verhalten; Leben mit Suizidgedanken; Hilfestellungen

Moderatoren: Ludwig A. Minelli, Mediator

Durm1970
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Re: Medikamente

Beitrag von Durm1970 »

Hallo Miu,

es ist sehr traurig mir dir. Sind deine Probleme rein psysicher Art oder psychologischer Art oder beides?

Bei mir atten sie mich auf Psycho Ebene gestellt und dies sogar, in dem Krankenhaus Entlaßbrief reingeschrieben.
Von da an hatte ich den Psycho Stempel auf der Stirn, für weitere Ärzte.

Ich gabe keine Erfahrung mit Psychiatern, aber sie sind stur analystisch und sogar wenig empathievoll.
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Ich danke dir.
Wie meinst du das mit psychisch oder psychologisch?

Das ist übel bei dir. Frech von denen. :x

Das sind sie, empathielos oft. Und machen das Problem komplizierter, als es wäre, um sich dann wieder bestätigt zu sehen, dass man krank ist.

Ganz schlimm.

Wurde "Opfer" einer Psychiaterin 4 Jahre lang in "Therapie", die mir sehr geschadet hat. Sehr. Und auch sie ist nicht einsichtig. Ich bin ja das Problem. Nicht sie. Sie hat recht.
Durm1970
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Re: Medikamente

Beitrag von Durm1970 »

Vielleicht habe ich mich etwas verschrieben.

Ich meinte, ist deine Krankheit eine rein körperliche Sache oder kopfmäßige Sache oder gar beides.

Bei mir istces, da bin ich mir sicher, köperlicher als organischer
Art. Aber die Ärzte stellen es, weil sie nichts finden, hin als kopfmäßiger Art.

Ganz schlimm für dich, daß du so mit einer Psychiaterin zu kämpfen hattest
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Bei mir ist es seelisch. Mein Körper macht schon auch Probleme. Aber das ist die Folge der leidenden Seele.

Hm bei dir also körperlich.
Ja du sagtest ja, Darmverschluss ursprünglich.
Und dann misslungene OP.

Schlimm, dass da keiner die Verantwortung übernehmen will. Darf eigentlich einfach nicht passieren.

Ja die Psychiaterin hat mir den Rest gegeben.
Durm1970
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Re: Medikamente

Beitrag von Durm1970 »

Ja, es war angeblich eine Notfall-OP.

Ich ging ins Krankenhaus, mit Krämpfen in die abulante Notaufnahme. Nach einer CT mit Kontrastmittel hatte man diese festgestellt. Und man hatte mich gefragt, ob ich(es war ein Sonntag), fur eine Operation bin, da msn es gleich hätte machen können.

Ich Dummkopf habe dem, du vorschnell zugestimmt. Es war ein junger Arzt, der sagte ich würde sie operieren. Gerade weil es ein Sonntag war, war keine große Ärzteschaft bei der OP zugegen, gerade weil es ein Sonntag war.
Ich hätte lieber darauf bestehen sollen, es zu erst konventionell zu behandeln. Also dem Darmverschluß mit Medikamenten entgegen zu wirken.

Und jetzt spricht niemand von einer mißlungenen OP. Ein Arzt macht einen anderen Arzt nicht schlecht. Eine Krähe hakt der anderen Krähe kein Auge aus

Wie willst du als einfacher Patient, diesen Arzt der das verursacht hat, zur Verantwortung ziehen.

Nun gabe ich zuviel von mir geredet, tut mir leid.

Schlimm bei dir, daß es so ein seelisches Problem ist. Gibt es denn keine Möglichkeit oder Hoffnung, daß du aus diesem seelischen "Loch" heraus kommst.
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Ich finde das schlimm. Ja... super..... ein junger Arzt.... der sich wohl etwas Übung versprach.....
Stimmt. Ein Arzt kritisiert keinen Arzt. Auch sowas Beschissenes.
Was wurde denn eig. operiert?

Ach bei mir.... ich bin schon sehr belastet aus der Kindheit. Und ich leide schon sehr lange. Das Loch ist, dass ich überall nur der Fussabtreter bin. Mich nie wehren durfte, auch bei besagter Psychiaterin nicht. Ich war immer schuld an allem.
Eigentlich wünsche ich mir Frieden. Stattdessen manipulieren mich alle Menschen dahin, wo es für sie angenehm ist. Wie es mir dabei geht, ist zweitrangig.
Es stimmt auch nicht ganz, dass mein Körper keine Probleme hat. Ich bin sehr stark verspannt und angespannt, täglich, eig. Tag und Nacht.
Dauerkopfschmerzen. Verdauungsprobleme. Hüftschmerzen, Rückenschmerzen.
Aber ich sehe es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung, was es natürlich dennoch nicht erträglicher macht. Aber man "gewöhnt" sich vllt auch etwas daran über die Jahre.
Jetzt hab ich auch viel geschrieben.
Durm1970
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Re: Medikamente

Beitrag von Durm1970 »

Ja, auch auch aus meiner Sicht ist es so. Dieser junge Arzt wollte sich etwas Übung verschaffen, und hat die Gelegenheit ergriffen, als an diesem Sonntag die Ärzteschaft gerade nicht da war. Ich kann es leider nicht mehr rückgängig machen. Ich hätte es von einem erfahreneren Oberarzt/Chefarzt machen sollen. Was geschehen ist, ist geschehen. Mein Leben ist jetzt vermasselt.

Nein, ich finde nicht, daß du viel geschrieben hast. Ich finde deine Situation schlimm. Das man mit dir, schon seit deiner Kindheit so umgegangen ist. Es ist für mich nachvollziehbar, daß wenn man so seelische Probleme hat, daß dies irgendwann in körperliches Leiden gehen kann und auch geht.
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Schlimm. Man wird zum Versuchskaninchen.
Es ist schlimm, dass man niemanden belangen kann.
Da läuft etwas entschieden falsch.


Ja. Das ist mein Schicksal gegen das ich seit bald 3 Jahrzehnten kämpfe. Auch in der Psychiatrie wird man zum Versuchskaninchen. Sei es medikamentös oder auch in Gesprächen. Oft kompensieren diese Therapeuten ihre eigenen Gefühle ddr Unzulänglichkeit an den Patienten. So auch bei mir oft geschehen.
Durm1970
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Re: Medikamente

Beitrag von Durm1970 »

Miu hat geschrieben: Montag 22. Februar 2021, 21:37


Ja. Das ist mein Schicksal gegen das ich seit bald 3 Jahrzehnten kämpfe. Auch in der Psychiatrie wird man zum Versuchskaninchen. Sei es medikamentös oder auch in Gesprächen. Oft kompensieren diese Therapeuten ihre eigenen Gefühle ddr Unzulänglichkeit an den Patienten. So auch bei mir oft geschehen.

Es tut mir echt Leid, daß du schon so eine lange Leidenszeit hattest und auch hast. Ich hatte bisher mit keinemTherapeuten
eine Erfahrung. Ich hoffe es bleibt so, obwohl mein jetziges Problem mir vollkommen ausreicht.
Hätte nicht gedacht, daß es solche Therapeuten gibt.
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Danke für dein Mitgefühl.
Ich hoffe, du braucht nie einen. Wobei es bestimmt auch gute Therapeuten gibt. Bloss nicht für Leute aus so katastrophalen Verhältnissen wie ich. Vielleich für "leichtere Fälle" :roll:.


Ich habe eben mal gegoogelt, aber bisher nichts Schlaues gefunden unter "Sterbehilfe für Detusche".
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Hm soll man sich jetzt das Buch bestellen?
Kan. Jemand zusammenfassen, was drin steht, geht das?
Hurlinger
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Re: Medikamente

Beitrag von Hurlinger »

Hallo Miu.
Welches Buch meinst du denn?
Die Frau Dübner hat ja anscheinend einige geschrieben.
Die jeweiligen Titel sorgen schon dafür, dass mein Kopfkino losgeht und ich da eigentlich zu keiner Methode so richtig Vertrauen hätte.
Man liest ja auch hier in der Diskussion, dass das alles sehr vage beschrieben sein soll.
Ich hätte außerdem das Problem, dass ich mit Sicherheit erstmal endlose Fragen und Diskussionen mit meiner Familie führen müsste, wenn ich solche Bücher bestellen würde.
Gruß
Hurlinger
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Hallo Hurlinger

Gute Frage....ob ich im falschen Thread meine Antwort gepostet habe :?:
Gut möglich. Kann es grad nicht nachvollziehen.

Du hast Familie?

LG
Miu
Igel
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Registriert: Freitag 22. Januar 2021, 20:36
Wohnort: Norddeutschland

Re: Medikamente

Beitrag von Igel »

Hallo,

auf der 1. Seite dieses Threads ist ein Link zu einem Buch,
"Selbstbestimmtes Sterben/ Methode Kunststoffbeutel und Sedativa"

Vielleicht meinst du das Buch.

Gruß
Igel
Miu
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Re: Medikamente

Beitrag von Miu »

Ah stimmt, danke Igel.
Das war es.
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