Eure Gründe warum ihr hier seid?

Themenbezogene Diskussionen, die sich nicht nur auf eine Person beziehen; Ursachen und Auslöser für Depressionen und Daseins-Ängste; Bewältigungsstrategien bei Lebensmüdigkeit; psychische Krankheitsformen; Suchtkrankheiten; Alkohol-, Drogen- und Medikamenten-Abhängigkeit; Beziehungsprobleme

Moderatoren: Ludwig A. Minelli, Mediator

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Noname30
Beiträge: 2
Registriert: Montag 4. Juli 2016, 17:10

Eure Gründe warum ihr hier seid?

Beitrag von Noname30 »

Bei mir Schizophrenie (Negativsymptome)
glycerine
Beiträge: 906
Registriert: Mittwoch 9. Mai 2012, 16:13

Re: Eure Gründe warum ihr hier seid?

Beitrag von glycerine »

Bei mir ist es auch Schizophrenie, Negativ- und Positivsymptome.
Peterchen
Beiträge: 738
Registriert: Freitag 30. Januar 2015, 13:02

Re: Eure Gründe warum ihr hier seid?

Beitrag von Peterchen »

Chronische Krankheit.

Aber so verwaist wie das Forum inzwischen ist, weiß ich eigentlich nicht, warum ich noch hier bin. Was ist denn los? 100.000 Suizidversucher im Jahr müssten das einzige deutschssprachige Forum, in dem man offen über das Thema sprechen kann, mit genügend Mitgliedern versorgen.
Gnosis
Beiträge: 30
Registriert: Sonntag 11. September 2016, 10:09

Re: Eure Gründe warum ihr hier seid?

Beitrag von Gnosis »

@ Peterchen: Die Leute introvertieren eben immer mehr; Probleme werden auf gesellschaftlicher Ebene immer mehr totgeschwiegen und
immer weniger toleriert. Die Blend-a-med-weiße Schein-Seligkeit war selbst noch vor 10-15 Jahren bei weitem nicht so erdrückend
wie heute. Die Leute flüchten sich daher eher in kurzfristige und schnell funktionierende Betäubungsmechanismen, als sich
auszutauschen oder beizustehen. Vielfach sind Scham und Verbergen der eigenen Problematik viel ausgeprägter als der Glaube daran,
dass man mit jemandem gut darüber sprechen könnte. Suizidhandlungen finden dann auch vielfach rein impulsiv, ungeplant und ohne
Informationsgrundlage statt. Alles in allem symptomatisch für die gesellschaftliche Mentalität, aus der kaum
jemand auszubrechen vermag. Hier im Forum fällt auch zum Teil Folgendes auf: Viele darben in ihrer kleinen Blase, die manchmal
mit mehr und manchmal mit weniger Not angefüllt ist. Wenn die Not gerade größer wird, klagt man das eigene Leid, welches aber in
keinen übergeordneten Kontext eingeordnet wird - soll heißen, es werden keine Schlüsse daraus gezogen, keine Bezüge zu anderen
Mitgliedern oder Situationen gesehen; es liegt eine völlige Gefangenschaft in dem Schmerz des gegenwärtigen Momentes vor.
Wenn der Schmerz dann schwindet, sieht man diese Leute dann entweder nicht mehr oder man liest von ihnen über glücklichere
Momente, die oft Kennzeichen des Selbstvergessens in sich tragen: Der Schmerz war da, nun auf dieser Blumenwiese ist er gerade weg
und man möchte nichts von ihm wissen. So nachvollziehbar diese Verhaltenstendenz ist, so sehr unterminiert sie auch die
Möglichkeit, durch zwischenmenschlichen Austausch zumindest den psychisch-emotionalen Schmerz zu lindern oder gar zu
transformieren. Letzteres lässt sich in einem Forum ohnehin schwieriger bewerkstelligen und müsste im Grunde im persönlichen
Rahmen des eigenen Umfeldes möglich sein. Dass dies aufgrund des status quo kaum möglich ist, spannt wiederum den Bogen zu diesem
Thread, da der Umstand, die eigene Trauer stets krampfhaft verbergen zu müssen oder irgendwie mühsam mit sich
selbst, eingeklemmt zwischen verschiedenen Verpflichtungen, aushandeln zu müssen, während man nach Außen hin Souveränität simulieren muss (in einer Gesellschaft, die jede Souveränität verloren hat), einer der Gründe ist, warum ich suizidal bin. Anscheinend ist ja auch nach wie vor noch keine realistisch erreichbare Freitod-
Methode gefunden, die allgemein als sicher und (weitgehend) schmerzfrei angesehen wird. Bei jedem frei zugänglichen Weg liest man von möglichen
Komplikationen und Fehlschlägen. Wenn der Austausch hier im Form besser abliefe, wäre das Problem mglw. auch nicht in dem Ausmaß gegeben. Aber wenn man bspw. sieht, dass jemand eine bestimmte Methode als schlecht bezeichnet, da sein Suizidversuch damit gescheitert sei und sich dann später herausstellt, dass er die Methode noch nicht mal wirklich ausprobiert hat und das Scheitern durch eigenen Abbruch des Prozesses stattfand, dann weiß man auch nicht mehr, was man dazu sagen soll.
danieldepri
Beiträge: 3
Registriert: Donnerstag 7. Dezember 2017, 17:59

Re: Eure Gründe warum ihr hier seid?

Beitrag von danieldepri »

bei mir auch schizophrenie. 4 frauen zerreissen mir mit ihren emotinalen glaubensartkommentaren die seele. hacken auf der liebe rum wie sonst was. sagen den namen von 10 jahre alten exfreundinen. dabei habe ich nur halluzinationen meiner meinung nach zu erleiden, und die sind seit den stimmen da, und das ist das wwofür sich diese frauen am meisten interessieren. er fühlt dies, er fühlt das, er denkt das, er denkt an sie
danach kommt dann ne typenstimme die 2.000.000 mal nichts anderes als ''so geil'' ''so übel'' ''alter schwede'' ''megaübel'' sagt. ne stimme die nur 7 wörter kennt, seit einem halben jahr ununterbrochen nach jedem gedanken.
ich war verliebt in eine frau vor 2 jahren. an f. habe ich selten gedacht. die frauen denen ich dementsprechend ihrer empokommentare nur negative gefühle haben reden dauernd nur: er (ich) fühlt sie (f.) und so weiter und ich habe dauerhaft das unzulässiges Wort unzulässiges Wort meines lebens, ich kanns gar nicht beschreiben. permanent ohne pause, gesellschaft oder so im kopf...
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