Corona & Co.

Themenbezogene Diskussionen, die sich nicht nur auf eine Person beziehen; Ursachen und Auslöser für Depressionen und Daseins-Ängste; Bewältigungsstrategien bei Lebensmüdigkeit; psychische Krankheitsformen; Suchtkrankheiten; Alkohol-, Drogen- und Medikamenten-Abhängigkeit; Beziehungsprobleme

Moderatoren: Ludwig A. Minelli, Mediator

Abendstern
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Corona & Co.

Beitrag von Abendstern »

Wie geht es Euch in der aktuellen Situation?

glycerine
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Re: Corona & Co.

Beitrag von glycerine »

Bein uns hier in Österreich gibt es ja eine generelle Ausgangsbeschränkung und ich finde es unverantwortlich von Ländern wie Deutschland oder England das nicht auch zu machen.

Bei manchen Ländern könnte man schon fast Vorsatz vermuten, aber ich will hier nichts behaupten.

Bei uns hier gibt es aber auch anscheinend noch viele die zu dumm sind oder denen man bei begreifen der Lage Vorsatz vorwerfen könnte, es wird viel zu lasch kontrolliert, eine Freundin war gestern alleine unterwegs und auf dem Spielplatz traf sie mehrere verschiedene Eltern mit mehreren Kindern, die haben sich überhaupt nicht an die vorgegeben Regeln gehalten, die Polizei wurde gerufen und hat aber nicht wirklich was gemacht, es wurde nur geraten Abstand zu halten. Die Menschen sind anscheinend sehr egoistisch und wenn man selbst nicht zur Risikogruppe gehört, dann interessiert es viele einfach nicht. Dass das aber noch weitreichendere Folgen hat, weil es dadurch die Wirtschaft noch länger auf Sparbetrieb stellt, das verstehen die vermutlich nicht einmal.

Ich habe am ersten Tag auch noch ein wenig die Krise bekommen als ich das aus den Medien gehört habe, dass jetzt keine Kontakte außerhalb den Menschen mit denen man zusammenlebt erlaubt sind, aber es war vorhersehbar und ich bin nicht so egoistisch nur an mich zu denken.

Wenn man denn Freunde hat oder Familie, dann kann man ja noch immer per Videotelefonat oder eben normalen Telefonat Kontakt halten und wenn man keine Kontakte hat, dann müsste es ja noch einfacher sein, dass man mal zuhause bleibt und nicht als Virenschleuder herumläuft.

Es gibt für Menschen die niemanden haben immer noch die Telefonseelsorge und sonstige Kummernummern, es gibt auch mittlerweile in manchen Ländern eigene Sorgenhotlines, wenn man total die Krise bekommt wegen diesem Virus.

Liebe Grüße

Orgeluse
Beiträge: 862
Registriert: Dienstag 23. November 2010, 00:04

Re: Corona & Co.

Beitrag von Orgeluse »

Liebe Abendstern,

durchaus interessant finde ich es, dass Du in ein Suizid-Forum hinein fragst, wie es den Menschen in selbigem in der "aktuellen Situation" geht, also in der sogenannten Corona-Krise (die schon längst für all die Nicht-Suizidalen eine Katastrophe geworden ist).

Und ich halte Deine Frage hier, in diesem Suizid-Forum, für wichtig!
Anhand ihrer können alle hier Lesenden und - sofern sie es tun - Schreibenden überprüfen, wie ehrlich ihr Suizid-Wunsch vor ihnen selbst ist:
Wer hier Angst vor seinem/ihrem Corona-Tod hat, ist kernbutzelgsund und nicht im Mindesten suizidal.

Ich persönlich, die ich bislang aufgrund etlicher vergeblicher Kontaktaufnahmen davon ausgehen musste, meinen Tod am spärlichen Haar-Schopf auf seiner Schädelkalotte irgendwann ohne Gnade herbeizerren zu müssen - ich schöpfe nun Hoffnung: Vielleicht kommt jetzt einfach ein Corona-Tod zu mir. Laut gestriger Süddeutscher Zeitung stirbt man daran binnen 8 Tagen, von denen auch nur die letzten 4 bis 1 richtig heftig sind. Gemessen an den fast 14 Sterbemonaten des Lebensmenschen wäre das wundervoll.
Gleichzeitig halte ich alle Anweisungen ein, denn meinetwegen soll außer mir kein Mensch mehr sterben.

Übrigens halte ich die Gattung "Mensch" für einen evolutionären Irrweg. Und hätte nichts dagegen, wenn der nun endlich - nach all den vorangegangenen Ausstiegsversuchen zum Beispiel bei der großen Pest, dem 30jährigen Krieg oder der Spanischen Grippe - von der Evolution nicht weiter beschritten werden würde.

Sei gegrüßt, Abendstern und: live long and prosper!
Wünscht Orgel

PS: Von Anrufen bei der dt. Telefonseelsorge rate ich Suidzid-ambivalenten Menschen ausdrücklich ab: Wenn man Pech hat, ergeht es einem wie mir vor zehn Jahren und man gerät an einen noch größeren Zyniker, als man selbst es ist. - Wer freilich ganz sicher ist, dem wird dort eventuell noch ein wenig weiter geholfen.

senay75
Beiträge: 44
Registriert: Donnerstag 13. Februar 2020, 17:17

Re: Corona & Co.

Beitrag von senay75 »

Also für mich hat sich an meinem Todeswunsch nichts geändert.
Doch ich würde ungern an dem Corona-Virus elendig krepieren, ersticken usw.
Ein möglichst schmerzloser Tod ist immer noch mein Favorit. Aber das Leben nimmt ja bekanntlich keine Rücksicht auf persönliche Wünsche und Belange.
Mal schauen, sollte ich mich anstecken bin ich mit meinen Vorerkrankungen einer mehr auf der Liste.
Ich kann nur hoffen dass ich in ein Krankenhaus komme und dort mit reichlich Betäubungsmitteln so wenig wie möglich mitkriege.

Tino
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Re: Corona & Co.

Beitrag von Tino »

Das ist eben der Denkfehler, hier in Deutschland bekommst du kein Medikament, man lässt dich ersticken. In Italien wird das so derzeit praktiziert. Ansonsten hast du recht, schmerzloser Tod ist dem innerlichen ersaufen vorzuziehen.

Abendstern
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Re: Corona & Co.

Beitrag von Abendstern »

Ich sehe das wie Senay.

Eines der relevantesten Diskussionsthemen unter Suizidenten ist immerhin der leidlose Tod. Und da gehört nunmal ein Dahinsiechen mit einer Lungenentzündung bestimmt nicht dazu...

In der Kriminalistik ist ein "unbequemer" Tod im Zweifel sogar ein Indiz für Mord statt Suizid. Denn man geht davon aus, daß es sich ein Suizident eher gemütlich macht, anstatt sich auf ungemütliche Weise das Leben zu nehmen. Sprich, ein Suizident wird sich eher im Sessel zurücklehnen, als sich stocksteif an der Kante sitzend eine Kugel in den Kopf zu jagen.

Und in diesem Sinne - nope - Tod durch Corona, und dann noch in einem Krankenhaus, das muß wirklich nicht sein.

Mein Traum wäre eher, von einem gechillten Nachmittagsschläfchen an einem schönen Frühlingstag nicht mehr aufzuwachen.

Noch mehr Streß in meinem Leben vertrag ich einfach nicht. :roll:
Nicht mal, wenn's um's Sterben geht. Will meine Ruhe haben. Besonders dann.

Abgesehen davon geht es meiner Meinung nach gar nicht so sehr darum, ob man wirklich sterben will.

Ich denke, die meisten hier hätten durchaus noch Lebenswillen, wenn morgen eine gute Fee käme und sie von ihrem Leid erlösen würde. Suizid ist ja oft leider nur der einzige Ausweg aus einer sonst schier ausweglosen und vertrackten Situation. Und nicht unbedingt wirklich der Wille, tatsächlich und unbedingt um des Totseins willen tot sein zu wollen.

senay75
Beiträge: 44
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Re: Corona & Co.

Beitrag von senay75 »

Abendstern hat geschrieben:
Donnerstag 26. März 2020, 02:46
Ich sehe das wie Senay.

Eines der relevantesten Diskussionsthemen unter Suizidenten ist immerhin der leidlose Tod. Und da gehört nunmal ein Dahinsiechen mit einer Lungenentzündung bestimmt nicht dazu...

In der Kriminalistik ist ein "unbequemer" Tod im Zweifel sogar ein Indiz für Mord statt Suizid. Denn man geht davon aus, daß es sich ein Suizident eher gemütlich macht, anstatt sich auf ungemütliche Weise das Leben zu nehmen. Sprich, ein Suizident wird sich eher im Sessel zurücklehnen, als sich stocksteif an der Kante sitzend eine Kugel in den Kopf zu jagen.

Und in diesem Sinne - nope - Tod durch Corona, und dann noch in einem Krankenhaus, das muß wirklich nicht sein.

Mein Traum wäre eher, von einem gechillten Nachmittagsschläfchen an einem schönen Frühlingstag nicht mehr aufzuwachen.

Noch mehr Streß in meinem Leben vertrag ich einfach nicht. :roll:
Nicht mal, wenn's um's Sterben geht. Will meine Ruhe haben. Besonders dann.

Abgesehen davon geht es meiner Meinung nach gar nicht so sehr darum, ob man wirklich sterben will.

Ich denke, die meisten hier hätten durchaus noch Lebenswillen, wenn morgen eine gute Fee käme und sie von ihrem Leid erlösen würde. Suizid ist ja oft leider nur der einzige Ausweg aus einer sonst schier ausweglosen und vertrackten Situation. Und nicht unbedingt wirklich der Wille, tatsächlich und unbedingt um des Totseins willen tot sein zu wollen.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht!
Es sind die erlebten Grausamkeiten, Schiksalsschläge, Verluste, Ungerechtigkeiten etc...….die einem den Lebenswillen rauben.
Würde tatsächlich eine liebe, gute Fee bei mir auftauchen und meinen vor 10 Monaten verstorbenen Lebensgefährten wieder zum Leben erwecken, würde ich gerne weiterleben wollen.
Aber da dies nicht möglich ist, habe ich einfach keine Lust auf diese sinnlose Anstrengung namens "Leben".

Abendstern
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Re: Corona & Co.

Beitrag von Abendstern »

Liebe Senay, in dieser Situation war ich auch einmal. Ich weiß, es ist unfaßbar schmerzhaft ... Aber ich kann Dir ein wenig Mut machen. Zumindest hoffe es. Damals war ich auch extrem am Ende. Am liebsten hätte ich mich jedes Mal vor die einfahrende U-Bahn geworfen. Die Welt hatte aufgehört, sich zu drehen. Meine Trauer und Verzweiflung waren unendlich groß. Und ich konnte mir nicht vorstellen, daß sie jemals ein Ende nehmen würden. Und doch ... heilte die Zeit die Wunden. Eine Narbe ist geblieben, sicherlich. Und manchmal schmerzt sie nach wie vor. Aber so schwer ich es mir damals vorstellen konnte: Das Leben ging weiter und entfaltete sich vor mir noch einmal in seinem ganzen Reichtum. Daß dann trotzdem alles schief gelaufen ist, steht wieder auf einem anderen Blatt... Ich wünsche Dir jedenfalls von Herzen, daß Du noch einmal Lebensmut fassen kannst und eine gute Fee wenigstens die schwere Last von Deinen Schultern nimmt. ❤︎

alleine
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Re: Corona & Co.

Beitrag von alleine »

Sowas hatte ich nie :(

SSchluSS2
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Re: Corona & Co.

Beitrag von SSchluSS2 »

Oh man, dieser Corona hype. Jetzt ists noch etwas langweiliger als vorher: Alles ist zu außer Läden zum Lebensmittel kaufen.
Leute laufen mit Handschuhen und Atemschutz rum, als wenn das was bringen würde. Im Laden ist Plastik zwischen Kunde und Kassierer :lol: :roll:
Leute kaufen Tonnen von Klopapier und Konserven und das wegen ner neuen Grippe

alleine
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Re: Corona & Co.

Beitrag von alleine »

Hier mal die Unterschiede zur Grippe aufgelistet:

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/ ... 08477.html

Eine Grippe verbreitet sich wohl auch kaum über "stehende Luft" in einem Gebäude. Und durch die lange Inkubationszeit im Gegensatz zur Grippe steigt die Wahrscheinlichkeit der Ansteckungen noch weiter.

Rasiel
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Re: Corona & Co.

Beitrag von Rasiel »

glycerine hat geschrieben:
Mittwoch 18. März 2020, 11:16
Bein uns hier in Österreich gibt es ja eine generelle Ausgangsbeschränkung und ich finde es unverantwortlich von Ländern wie Deutschland oder England das nicht auch zu machen.

Bei manchen Ländern könnte man schon fast Vorsatz vermuten, aber ich will hier nichts behaupten.

Bei uns hier gibt es aber auch anscheinend noch viele die zu dumm sind oder denen man bei begreifen der Lage Vorsatz vorwerfen könnte, es wird viel zu lasch kontrolliert, eine Freundin war gestern alleine unterwegs und auf dem Spielplatz traf sie mehrere verschiedene Eltern mit mehreren Kindern, die haben sich überhaupt nicht an die vorgegeben Regeln gehalten, die Polizei wurde gerufen und hat aber nicht wirklich was gemacht, es wurde nur geraten Abstand zu halten. Die Menschen sind anscheinend sehr egoistisch und wenn man selbst nicht zur Risikogruppe gehört, dann interessiert es viele einfach nicht. Dass das aber noch weitreichendere Folgen hat, weil es dadurch die Wirtschaft noch länger auf Sparbetrieb stellt, das verstehen die vermutlich nicht einmal.

Ich habe am ersten Tag auch noch ein wenig die Krise bekommen als ich das aus den Medien gehört habe, dass jetzt keine Kontakte außerhalb den Menschen mit denen man zusammenlebt erlaubt sind, aber es war vorhersehbar und ich bin nicht so egoistisch nur an mich zu denken.

Wenn man denn Freunde hat oder Familie, dann kann man ja noch immer per Videotelefonat oder eben normalen Telefonat Kontakt halten und wenn man keine Kontakte hat, dann müsste es ja noch einfacher sein, dass man mal zuhause bleibt und nicht als Virenschleuder herumläuft.

Es gibt für Menschen die niemanden haben immer noch die Telefonseelsorge und sonstige Kummernummern, es gibt auch mittlerweile in manchen Ländern eigene Sorgenhotlines, wenn man total die Krise bekommt wegen diesem Virus.

Liebe Grüße
Ich finde das hast du ganz toll geschrieben !!

Rasiel
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Re: Corona & Co.

Beitrag von Rasiel »

Tino hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 20:56
Das ist eben der Denkfehler, hier in Deutschland bekommst du kein Medikament, man lässt dich ersticken. In Italien wird das so derzeit praktiziert. Ansonsten hast du recht, schmerzloser Tod ist dem innerlichen ersaufen vorzuziehen.

Der einzige der einen Denkfehler hat bist du !

Es gibt ausser der Beatmung keine Medis !!! Es werden ein paar getestet und wir sind noch weit davon entfernt wirksame Medis einsetzen zu können.
Und es ist ein grausamer Tod.

Abendstern
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Registriert: Montag 28. September 2015, 08:03

Re: Corona & Co.

Beitrag von Abendstern »

Rasiel hat geschrieben:
Dienstag 31. März 2020, 20:01
Tino hat geschrieben:
Sonntag 22. März 2020, 20:56
Das ist eben der Denkfehler, hier in Deutschland bekommst du kein Medikament, man lässt dich ersticken. In Italien wird das so derzeit praktiziert. Ansonsten hast du recht, schmerzloser Tod ist dem innerlichen ersaufen vorzuziehen.
Der einzige der einen Denkfehler hat bist du !

Es gibt ausser der Beatmung keine Medis !!! Es werden ein paar getestet und wir sind noch weit davon entfernt wirksame Medis einsetzen zu können.
Und es ist ein grausamer Tod.
Warum eigentlich überall so garstig gerade? Tino bezog sich auf Betäubungsmittel, nicht auf Heilmittel.

Orgeluse
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Re: Corona & Co.

Beitrag von Orgeluse »

- Zum Sterben an Covid19:
Das geschieht palliativ. Also erhalten (selbst in den Schreckenskrankenhäusern von Norditalien) die Beatmungsaussortierten massiv Sedierungsmittel, v.a. Morphium.
Ich selbst habe erlebt, wie schnell und leicht (ohne Schnappatmung, ohne Angst, ohne Enge und ohne Qual) es sich damit stirbt.
Niemand erstickt an Covid19 qualvoll.
Morphium und andere sedierende Medikamente sind mehr als genug vorhanden.

- Zu den "Maßnahmen gegen die Pandemie"
Das Verbot jeglichen zivilisatorischen Lebens in Gestalt der "Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie", das jetzt die G-20-Staaten (und noch ein paar mehr) beschlossen haben, hat zur Folge, dass in den nächsten Monaten nicht nur innerhalb ihrer Gesellschaften die Suizid-Rate extrem ansteigen wird, weil den Menschen
  • ihre ökonomische Lebensgrundlage genommen wird
  • ihre soziale Lebensgrundlage genommen wird
  • sofern vorhanden: ihnen ihre familäre Lebensgrundlage vollkommen über den Kopf wachsen wird (Stichwort "Häusliche Gewalt")
  • ihre politische Lebensgrundlage als souveräne/r BürgerIn genommen wird (zugunsten totalitärer Überwachungsoligarchien, die keinerlei demokratisches Mandat haben, und die sich schon jetzt aus Virologen/Epidemologen, weiteren noch zu ernennenden "Fachleuten" sowie den - "notfalls" dann auch über die Legislaturperioden hinaus - amtierenden Polit-AmtsinhaberInnen speisen.
(Und in den nicht-G-20-Staaten wird einfach nur das Massensterben beginnen - nicht an Covid19, nein: Einfach an Hunger, Durst, Elend, weil die Aufträge aus der G-20-Welt ausbleiben. Dort WERDEN Millionen von Menschen sterben, dort vor allem junge Menschen, und wie gesagt nicht am Corona-Virus.)


- Zu den Covid19-Toten: Von denen sterben
  • zu 70-90% 80-100jährige Menschen: in Worten: achtzig bis hundert Jahre alte Menschen
  • und zu 99% Menschen (jedweden Alters) mit einer oder mehreren gravierenden Vorerkrankungen (Herzinsuffizienz, COPD, Bluthochdruck, Krebs, Diabetis).
Interessanterweise sterben diese Menschen ohnehin. Die meisten binnen weniger Monate bis weniger Jahre - da so mit 86 aufwärts, oder auch mit 3 und Leukämie.

Wie wir übrigens alle ohnehin sterben. (Manchmal denke ich jetzt, wenn ich Zeitung lese, dass die Menschen das vollkommen vergessen haben: Dass wir alle ohnehin sterben.)
Manche von uns sogar "früh". (Mein Lebensmensch war einer dieser "frühen" Toten, ich hielt ihn während seines Sterbens im Arm. - Das dürfte ich jetzt nicht mehr, weil es Angehörigen verboten ist, im Krankenhaus zu sein aufgrund der Schutzmaßnahmen für die 85-100 Jährigen ...)

~ ~ ~
Kurzum: Ich finde es unglaublich, dass die ganze "industrialisierte" Welt bereit ist, sich komplett an die Wand zu fahren, um die Großeltern vor einem Tod im zarten Alter von etwa 80 Lebensjahren zu bewahren (und ein paar wenige jüngere Menschen, die aber an all den bereits 'etablierten' Krankheiten bereits immer gestorben sind und weiter an ihnen sterben werden).
Ich finde es unglaublich, dass die ganze "industrialisierte" Welt bereit ist, die Entfaltungsmöglichkeiten ihrer Kinder und Enkel, also deren Schulausbildung und deren Berufsaubildung und deren Studium komplett an die Wand zu fahren, damit die ihre Großeltern im Schnitt noch ein paar Monate länger erleben dürfen als ohne Covid19, wenn auch nur telefonisch.
Nie hätte ich damit gerechnet, dass diese doch eigentlich so durchkapitalisierten Gesellschaften zu derartigen "Maßnahmen" fähig sein würden, "Maßnahmen", die vielleicht sogar ihre kapitalistische Matrix zerreißen werden.

{ Und ich wiederhole mich jetzt noch einmal: (Und in den nicht-G-20-Staaten wird einfach nur das Massensterben beginnen - nicht an Covid19, nein: Einfach an Hunger, Durst, Elend, weil die Aufträge aus der G-20-Welt ausbleiben. Dort WERDEN Millionen von Menschen sterben, dort vor allem junge Menschen, und wie gesagt nicht am Corona-Virus.) Das überrascht mich nicht, denn das war schon immer so, seitdem diese Weltordnung besteht.}


Ich gucke mir das alles an (gerade frisch im Jobverlust und - weil nur Teilzeitjob - ohne alle Corona-Zuschüsse und folglich wieder unter HartzIV, das ich ohnehin nie beantragt habe und nie beantragen werde) und finde es unglaublich, staune also nur noch
und lache.
Und hoffe wie eh und je auf das Ende der Gattung "homo sapiens" (ohnehin ein falsch gewählter Name in der Taxonomie).

2017/18: 25.000 - in Worten: fünfundzwanzigtausend - Grippetote in Deutschland.
Kinder, Jugendliche, Erwachsene ("Leistungsträger") und Alte: 25.000 Tote in der Grippe-Saison 2017/18 in der BRD.

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