Methode Kabelbinder

Meinungs- und Erfahrungsaustausch zum Thema Suizid; Berichte über gescheiterte Suizidversuche; suizidales Verhalten; Leben mit Suizidgedanken; Hilfestellungen

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LetzteAusfahrt
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von LetzteAusfahrt »

Jeff1979 hat geschrieben: Sonntag 26. April 2020, 16:05 2021 werde ich nicht mehr erleben .
Ich habe mir das gleiche Reiseprogramm ausgesucht :D
Jeff1979
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von Jeff1979 »

Aha 😀 wie fliegst du denn ?
LetzteAusfahrt
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von LetzteAusfahrt »

Als ich das erste mal von Kabelbinder hörte, dachte ich auch, dass das keine schöne Lösung ist. Aber nachdem ich es mir genauer angeschaut habe, muss ich jeff1979 recht geben.

Einfacher, schneller und sicherer geht kaum.

Bei CO, He und N2 gibt es bedeutend mehr, das schief laufen und das Ergebnis tragisch ausgehen lassen kann.
Der grosse Unterschied bei Kabelbinder ist, dass die Wirkung dauerhaft und von der Umgebung unabhängig ist.

Wie bei allen Methoden muss man natürlich auch bei Kb wissen, was man wie richtig machen muss. Der Einwand, für Kb braucht man einen starken Willen, kann ich so aber nicht stehen lassen.

Ob ich jetzt ein Flaschenventil öffne, einen Grill anzünde oder mit einem Ruck an einem Kb ziehe, in jedem Fall muss ich die gleiche letzte Grenze überschreiten.

Der Vorteil des Kb ist nun, dass man nach wenigen Sekunden schon weg ist und es sich nicht mehr anders überlegen kann. Bei den anderen Methoden hat man viel mehr Zeit, den Versuch abzubrechen.
glycerine
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von glycerine »

Ich habe persönlich noch nie privat gehört dass jemand diese Methode gewählt hätte und es geschafft hat.
Das mit dem Überlebenstrieb halte ich für Unfug, genau wie schon ein Vorredner von mir.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas klappen kann? Ich kann mir aber gut vorstellen, dass man mit einem Hirnschaden irgendwo aufwächt.

Wieso sollte diese Methode so selten gewählt werden, wenn sie so sicher sein soll?
Jeff1979
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von Jeff1979 »

Jetzt zweifele ich auch wieder 🤔

Aber wenn man ohnmächtig wird , heisst das dass das Hirn nicht genug Sauerstoff kriegt und 10 Minuten später müsste man eigentlich tot sein .

Ist hängen denn sicherer und wenn ja wieso ?
alleine
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von alleine »

Ist wohl ähnlich, wie wenn man versucht, sich mit seiner eigener Hand zu erwürgen.

Versucht es doch, ihr Dummschwätzer, wenn es so einfach ist.
Jeff1979
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von Jeff1979 »

Nichts verstanden und auch noch aggressiv .
LetzteAusfahrt
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von LetzteAusfahrt »

@jeff1979
Er hat sich auch schon über mich "beschwert" :D

Ich finde @alleine amüsant, in seiner kleingeistlichen Welt
Jeff1979
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von Jeff1979 »

:lol: ja ich auch
LetzteAusfahrt
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von LetzteAusfahrt »

Jeff1979 hat geschrieben: Samstag 9. Mai 2020, 08:57 Jetzt zweifele ich auch wieder 🤔

Aber wenn man ohnmächtig wird , heisst das dass das Hirn nicht genug Sauerstoff kriegt und 10 Minuten später müsste man eigentlich tot sein .

Ist hängen denn sicherer und wenn ja wieso ?
Beim Hängen ist der Druck stärker, weil das Gewicht des ganzen Körpers einwirkt

Definition:

Als Strangulation bezeichnet man allgemein eine Kompression der Halsweichteile, v.a. der Hals- und Wirbelsäulengefäße. Dabei werden zunächst die Venen, dann die Arterien komprimiert. Werden nur die Venen komprimiert, kommt es zu Zyanose, Dunsung und Stauungsblutungen. Wird gleichzeitig auch die Blutzufuhr über die Arterien behindert, bilden sich diese Befunde nicht aus.

Erhängen bezeichnet die Kompression der Halsweichteile (Gefäße) durch ein ganz oder teilweise um den Hals gelegtes Strangwerkzeug, verursacht durch den Zug des Eigengewichts des Körpers. Man unterscheidet typisches von atypischem Erhängen. Wesentlichster Pathomechanismus ist der vollständige Verschluss aller Halsarterien, der zu einer Unterbrechung der zerebralen Blutversorgung führt.
LetzteAusfahrt
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von LetzteAusfahrt »

Ich hab den Kabelbinder "getestet"

Nur mit Kabelbinder geht es auch, aber je nachdem wieviel Fettgewebe am Hals vorhanden ist, funktioniert es besser oder schlechter.
Eine kleine Modifkation um den Druck auf die Arterien zu konzentrieren ist also von Vorteil.
Balduin
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von Balduin »

Vielleicht auch an ein Bolzenschussgerät denken, dazu gibt es Meinungen und Studien, die ich aber nicht hochladen kann.

Leicht zu besorgen, denke ich mal? Ich weiß nicht genau.
LetzteAusfahrt
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von LetzteAusfahrt »

Studien ? :D :D
Ich denke an Studien zur Effektivität von Bolzenschussgeräten bei Suizid, deshalb muss ich lachen :D :D

Diese Methode würde ich persönlich niemals in Betracht ziehen, weil sie mir viel zu unsicher ist. Es gib unzählige Beispiele von Unfällen, bei denen das Gehirn eines Menschen durch ein eindringendes Objekt schwer verletzt wurde, der Mensch aber überlebt hat. Mehr oder Weniger.

Richtig angewendet könnte es ? schon funktionieren, aber wenn ich mir das Teil selbst an den Kopf halten muss, scheint mir die Zielgenauigkeit nicht gewährleistet.
Balduin
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von Balduin »

Diese Studie liegt mir vor. "Suizidale Schussbeibringung", wie effizient, wo das Gerät ansetzen. Institut für Rechtsmedizin der Universität München. Es geht natürlich um eine Vielzahl von Schuss- und schussähnlichen Waffen.

Wobei dieses Thema in diesem Forum - vor Jahren, mit sehr viel mehr Postings als heute - auch gut besprochen wurde.
goldeneye
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Re: Methode Kabelbinder

Beitrag von goldeneye »

meint ihr die Methode kabelbinder klappt besser wenn man weniger Fettgewebe am Hals hat? Wie kann das überhaupt klappen die Arterie aabzudrucken wo sie doch so tief liegt wenn daneben starke Muskeln sind und quasi verhindern dassden Arterien was passiert...
Nur Venen abdrücken geht natürlich auch bloß dauert es dann wohl deutlich länger und man bekommt sehr wahrscheinlich stauungsblutungen und kann dabei auch noch bei bewusstsein sein. Die meisten ersticken eher als dass man durch Arterien abklemmen in ohnmacht fällt. Man müsse wohl mit viel kraft ziehen schätze ich um da ordentlich was abzuklrmmem im Hals. Stelle ich mir sehr qualvoll vor. Einen Bericht fand ich über einen der trotz ohrenbluten immer noch bei bewusstsein war. Man beobachtet dann ja quasi seinen eigenen langsam kommenden tod und die Abnahme seiner Gehirn Gesundheit. EinE sichere methode ist es aber wohl denke ich wenn man sicher gegen kann dass einen keiner findet für 30 bis 60 minuten oder so...
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