Den Weg verloren

Für alle, die ihre Lebensprobleme und Schickale mit anderen teilen möchten

Moderatoren: Ludwig A. Minelli, Mediator

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Hoffnungslose
Beiträge: 15
Registriert: Donnerstag 25. Februar 2021, 12:49

Den Weg verloren

Beitrag von Hoffnungslose »

Nachdem alles in meinem Leben schief gelaufen ist und ich nun vor dem absoluten nichts stehe, sehe ich keinen Sinn mehr noch länger weiter zu kämpfen. Die letzten 9 Jahre waren schwer, psychisch und körperlich krank, op Pfusch, fast keine sozialen Kontakte mehr, Wohnung in den Sand gesetzt und Abstieg in ein soziales Wohnviertel. Arbeiten kann ich krankheitsbedingt nicht. Als wäre das nicht genug haben meine Eltern nach über 40 Jahren ihr Pachtgrundstück verloren, die Verpächterin ist unerwartet verstorben. Das war der Ort an den ich später leben wollte, der Ort der in den schlimmsten Zeiten meines Lebens Zufluchtsort war. Der Ort an den ich immer sterben wollte. Ich wollte es mehrfach kaufen, es gab jedesmal endlos Diskussionen mit meinem Vater. Ich konnte mich nicht durchsetzen. Jetzt wird mein Lebenstraum plattgewalzt, es wird dort kein wohnen mehr geben und keine Natur. Ich sterbe mit jedem Baum der dort fällt und halte diesen Verlust nicht mehr aus. Dort sind meine Tiere begraben, die mein Glück im Leben waren. Ich weiß nicht mal was ich tun soll, ich möchte sie nicht dort lassen. Mein Plan war in den letzten Jahren, meine Eltern überleben, noch zwei, drei Jahre schön wohnen und es dann beenden. Mein Vater ist krank und wird den Verlust wahrscheinlich selbst nicht überstehen. Meine Mutter ist Narzisst und es scheint als wäre ihr alles egal. Bisschen viel Text aber da ich niemanden zum reden habe muss ich alles einmal aufschreiben. Mein Problem ich weiß nicht wie, vieles erscheint mir zu unsicher und ich möchte nicht gefunden werden. Ich weiß auch nicht mehr wohin ich gehen soll.
Igel
Beiträge: 37
Registriert: Freitag 22. Januar 2021, 20:36
Wohnort: Norddeutschland

Re: Den Weg verloren

Beitrag von Igel »

Hallo Hoffnungslose,

willkommen hier.
Mach dir keine Gedanken um die Länge deines Textes, das ist unwichtig.
Jeder soll und mag so viel schreiben, wie jeder möchte.

Das ist furchtbar das du deinen "Seelen-Ort" verloren hast.

Deine Ängste und Sorgen um den richtigen Weg haben wir alle hier.

Gruß
Igel
Hoffnungslose
Beiträge: 15
Registriert: Donnerstag 25. Februar 2021, 12:49

Re: Den Weg verloren

Beitrag von Hoffnungslose »

Ich habe immer gedacht Medikamente und dann an diesen einen Ort gehen. Ich kenne keine andere Stelle wo ich meine Ruhe hätte. Wohnung will ich nicht. Wald, finde ich auch unsicher, irgendwer mit Hund könnte immer unterwegs sein.
Hoffnungslose
Beiträge: 15
Registriert: Donnerstag 25. Februar 2021, 12:49

Re: Den Weg verloren

Beitrag von Hoffnungslose »

Müde und traurig darüber das es für mich kein Leben mehr geben wird. Unfassbar das ein Schicksalsschlag nach dem nächsten meine Existenz durchzieht. Ich hätte so gern mal Glück gehabt.
Borderline
Beiträge: 5
Registriert: Montag 19. Juli 2021, 23:57

Re: Den Weg verloren

Beitrag von Borderline »

Da bist du nicht alleine

Seit etlichen Jahren habe ich genau so wenig Lust am und aufs Leben weil sich nichts aber absolut nicht bessert
Von Tag zu Tag von Jahr zu Jahr wird das leben immer uninteressanter und langweiliger

Man muss sich mit asozialen umgeben
Einen unzulässiges Wort job nachgehen
Man hat einfach keinen bock mehr aber das interessiert niemand da alle nur sich selbst sehen und Hauptsache diese profitieren noch auf dem leid anderer

Das schlimme es gibt keinen Ausweg all dem ein ende zu setzen und zu entkommen
Auf hilfe braucht man in solcher verkommenen verkorksten empsthielosen egoisten gesellschaft nicht hoffen
eine
Beiträge: 4
Registriert: Dienstag 3. August 2021, 18:56

Re: Den Weg verloren

Beitrag von eine »

Borderline hat geschrieben: Dienstag 3. August 2021, 22:59 Da bist du nicht alleine

Seit etlichen Jahren habe ich genau so wenig Lust am und aufs Leben weil sich nichts aber absolut nicht bessert
Von Tag zu Tag von Jahr zu Jahr wird das leben immer uninteressanter und langweiliger

Man muss sich mit asozialen umgeben
Einen unzulässiges Wort job nachgehen
Man hat einfach keinen bock mehr aber das interessiert niemand da alle nur sich selbst sehen und Hauptsache diese profitieren noch auf dem leid anderer

Das schlimme es gibt keinen Ausweg all dem ein ende zu setzen und zu entkommen
Auf hilfe braucht man in solcher verkommenen verkorksten empsthielosen egoisten gesellschaft nicht hoffen
Hoffnungslose hat geschrieben: Donnerstag 25. Februar 2021, 23:02 Ich habe immer gedacht Medikamente und dann an diesen einen Ort gehen. Ich kenne keine andere Stelle wo ich meine Ruhe hätte. Wohnung will ich nicht. Wald, finde ich auch unsicher, irgendwer mit Hund könnte immer unterwegs sein.
Ich verstehe euch vollkommen,mir geht es auch so, von jahr zu jahr das gleiche...ich mag nicht mehr weitermachen so,habe es lange genug versucht und ausgehalten.
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