Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

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Kämpfer
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Kämpfer »

Dass er ständig solche Ankündigungen macht, dass wusste ich nun nicht. Ist in der Tat etwas unklug. Wenn bei mir ein Suizidversuch bevor stand, habe ich das nie vorher angekündigt. Allein schon deswegen damit mich keiner dabei stört bzw. davon abhält.
Seine bisherigen Suizidversuche die du beschrieben hast sind natürlich hart. Zwar hab ich keine Kinder aber ich kann da durchaus mitdiskutieren. Ist aber eine etwas längere Geschichte die ich hier nicht breit treten will. Bei Bedarf per PN vielleicht.
Wenn sich vor deinen Augen jemand ein Messer in den Hals rammt erwartet sicher auch keiner, dass du ihn dann einfach so verbluten lässt und nicht eingreifst. Meine Anmerkung w....
Er will nicht wirklich sterben, er will nur nicht so leben wie er jetzt ist. Und da er sich momentan kein anderes Leben vorstellen kann, will er aufgeben....
Und? Wenn das stimmen würde (dass solche Korrelationen immer gegeben sind), impliziert es noch lange nicht, dass es nur Wirkungen von Körper Richtung Geist gibt. Wie weisst du, dass das `Ungleichgewicht` im Hirn (oder anderen Organen) nicht Folge eines psychischen Ungleichgewichtes ist? Das behauptest du nur wie mir scheint.
Das behaupte ich nicht, dass sind medizinisch und wissenschaftlich belegte Tatsachen.
Wie wären solche denn feststellbar?
Das frage ich mich auch. Vor allem wie denn etwas nicht physisches erkranken kann? Vielleicht würde es ja wie bei der Luft funktionieren. Luft kann unsauber sein, die Lösung wäre sie sauber zu halten oder wieder zu säubern. Kannst du denn einen Schmerz heilen? Nein, es ist nicht der Schmerz der geheilt wird, er verschwindet wenn die Ursache für den Schmerz beseitigt ist. Der Schmerz an sich ist nur die Reaktion, das Alarmsignal dass irgend wo etwas nicht stimmt. So auch die Psyche.
Aber zur in Frage stehenden Sache hast du nichts gesagt. Es sei denn, dass zu annimmst es werde zu oft für unzurechnungsfähig befunden. Und wieder rekurrierst du auf einen Einzelfall, solche wird es immer geben im Zusammenhang mit Verwahrungen etc.
Leider sind es keine Einzelfälle, nur man erfährt so selten davon denn das ist ja die Idee. Es muss heimlich bleiben damit sie ihre Arbeit machen können. Es sind sehr viele solcher Fälle.
http://www.kvpm.de/startseite/

http://www.patverfue.de/

Seit dem Vorfall mit meinem Bruder habe ich mich damit intensiv beschäftigt und sehr viel erfahren.
Ja, aber was Einzelfälle angeht, ist eigentlich nur dein Bruder relevant. Seine Chancen lassen sich nicht aus anderen Einzelfällen ableiten, auch nicht aus Statistiken (auch wenn solche, so sie überhaupt Wirklichkeit widerspiegeln, eine allgemeine Wahrscheinlichkeit angeben).
Nochmal, Statistiken sind nicht real und es sind keine Einzelfälle. Es kann ja nicht sein dass ich nur Einzelfälle kenne.
Gemäss Evolutionstheorie sind diejenigen Gene gut die sich unter Selektionsdruck reproduzieren (sprich: als lebenstauglicher erweisen) konnten. Und natürlich ist der höhere Fettanteil bei Frauen bezogen auf eine mögliche Schwangerschaft (könnte dir x links nennen).
Und was sagst du dazu? In meinem Bekanntenkreis und auch bei meiner ehemaligen Gynäkologin im Heimatland habe ich sehr dünne Frauen kennen gelernt die eine einfachere und gesündere Schwangerschaft hatten und ihre Kinder viel gesünder zur Welt kamen sie auch lange stillen konnten als welche mit mehr Polster auf den Hüften. Ich gehöre auch dazu. Und Auch die Ärztin sagte mir dass es besser für die Mutter und für das Kind sei, wenn die Mutter dünn ist. Dickere Menschen sind Gefahren eher ausgesetzt, sie sind schlechter beweglich, bekommen eher Herz-und Kreislaufprobleme, Durchblutungsstörungen,....
Alles was deine Extremposition betrifft. Auch hier: keine Relativierung deines 100%-Anspruchs.
Ok, ich bin blond und habe es nicht verstanden :roll:
Klar, aber mein Gott, wer bekommt schon seinen Traumpartner? Schlimmer wird es wenn man gar niemanden findet, der einigermassen zu einem passt (so man jemanden will). Noch schlimmer: wenn man dermassen hässlich ist, dass man von allen begafft wird.
Es heißt ja nicht um sonnst Traumpartner. Er wird immer ein Traum bleiben, das ist seine Rolle. Lebenspartner ist was wichtiges denn den hat man fürs Leben und den zu finden ist realitätsnah für jeden.
Fehler? Es geschah in einer Psychose so viel mir ist. Und terrorisieren? Hm...sie könnte ihn auch gehen lassen...
ein Kind der keinen Weg aus seiner Situation sieht lässt man auch nicht einfach so gehen. So ist es auch bei ihm. Aus bestimmte Gründe (geht alles tiefer in die Kindheit zurück, und auch Medikamenten bedingt) kann er es sich nicht vorstellen weil in dieser Hinsicht sein Kopf wie das eines Kindes funktioniert.
Und warum sollen wir einen Menschen gehen lassen der wieder glücklich werden kann? Man muss ihm den Weg zeigen und helfen dort wieder hin zu kommen. Nicht seinem Schicksal überlassen.
Was seit ihr denn für Menschen? Würdet ihr auch ein Tier einfach so verhungern oder sich quälen lassen? Oder würdet ihr ihm erst mal wieder auf die Beine helfen und wieder ein gutes Leben verschaffen?
Ich würde meine Aussage vorsichtiger formuieren, einverstanden. Aber warum ist nicht gewünschte Hilfe immer noch Hilfe?
Weil genau die ein Zeichen ist dass da was nicht stimmt und diese Menschen benötigen dann die meiste Hilfe.
Aha, solches Recht räumst du ihm ein. Dann muss die Familie ihn aber auch gegebenenfalls gewähren lassen, oder?
Das Thema hatten wir schon. Lese doch bitte ab Seite 1 mit.
Na, du hast dich da aber schon klar positioniert. Aber dass die Sichtweise der Familie ihm aufgezwungen werden kann...das geht? (Auch wenn offen ist, ob seine Sichtweise die richtige ist...hust).
Du hast so wenig Ahnung von allem und redest viel Mist.
Du predigst daher mit Sollen und Müssen, aber ob das beim Betroffenen die erwünschte Gesinnungsänderung bewirkt?
Was würde denn deiner Meinung nach die Gesinnungsänderung bewirken?
Die Psychose hat alles ausgelöst. Ob er sich anders zu seiner Situation verhalten könnte...wer weiss...das wird die Zukunft weisen.
Der Grund der Psychose spielt hier eine wichtige Rolle.
Ja, und wer stellt das rechtens (d.h. mit grösster `Treffsicherheit`) bzw. faktisch fest (und sind diese deckungsgleich?) und auf Grund welcher Kriterien (die Schwester/Familie die den Bruder `gut` kennt oder Fachpersonen die anhand objektiv prüfbarer Kriterien entscheiden)?
Was ist Fachpersonal? Menschen die bezahlt werden um Gifte zu verabreichen und gesunde Menschen für krank zu erklären? Was die Psyche angeht, gibt es kein Fachpersonal dass etwas entscheiden oder diagnostizieren kann. Dies können nur sehr nahe stehende Personen tun die den Menschen ein Leben lang kennen und wissen wann er lügt, schwindelt oder in seinem Kopft sich gedanklich etwas verändert hat. Psychiater sind nichts als Giftverkäufer. Psychologen sind eigentlich nur Gehirntrainer. Sie wissen wie man auf bestimmte Gedanken, Impulse und Gefühle reagieren soll um das Gehirn zu überlisten und wieder auf die normale Bahn zu bringen. Ich wiederhole, hat nichts mit Krankheit und Heilung zu tun.
@Kämpfer, versuch mal, die nächsten Antworten nicht mit "Er soll...." zu beginnen. Geh konkret auf die Fragen ein, du neigst nämlich oft dazu solchen Fragen, die dich oder euch betreffen mit "Er soll...." Aufforderungen auszuweichen.
Weil es ja um dich geht. Ich rede nicht über Dinge und Menschen die ich nicht kenne. Es geht um dich also sollst du,...wenn du eine positive Reaktion willst....Es hängt alles von dir ab. Wie gut oder schlecht dein Leben verläuft, hängt von deinen Handlungen ab.
Peterchen
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Peterchen »

Girlxxx hat geschrieben:
Peterchen hat geschrieben: Das mag sein. Wobei es sicherlich viele Menschen gibt, die an ihrer Hässlichkeit leiden, und auch daran, dass die Frauen oder Männer, in die sie sich verlieben, unerreichbar sind.
Klar, aber mein Gott, wer bekommt schon seinen Traumpartner? Schlimmer wird es wenn man gar niemanden findet, der einigermassen zu einem passt (so man jemanden will). Noch schlimmer: wenn man dermassen hässlich ist, dass man von allen begafft wird.
Traumpartner muss nicht sein. Aber für jemanden, der zur "visuellen Unterschicht" gehört, dürfte es schon tragisch sein, wie viele Angehörige des anderen Geschlechts außer Reichweite sind.
Ist mir nicht entgangen. Ein wissenschaftsgläubiger Zeitgenosse. Nun, mir stellen sich die Nackenhaare da aus ganz anderen Gründen auf. Wenn Eugenik lediglich dahingehend praktiziert würde um absehbar unzumutbar leidhaftes Leben zu verunmöglichen, wäre es bestimmt zu erwägen (erwogen wird es ja eh schon, teilweise auch praktiziert). Nur: du glaubst nicht im Ernst, dass solche Praxis dort halt machen würde?
Warum sollte sie dort halt machen? Ich sehe nicht, warum wir eugenische Techniken nur benutzen sollten, um "unzumutbar leidhaftes" Leben zu verhindern. Das Ziel sollte sein, dass irgendwann jeder Mensch ein sehr glückliches Leben führen kann. Und ich glaube, dass Eigenschaften wie Intelligenz, Schönheit, Antrieb, Begeisterungsfähigkeit dafür eine große Rolle spielen.

Ich glaube sogar, dass der größte Teil des noch vorhandenen Leids - jedenfalls in unserer Gesellschaft, wo äußere Ursachen von großem Leid wie Krieg oder Hunger größtenteils weggefallen sind - aus menschlicher Unzulänglichkeit resultiert.

Kohärenz-Argument? Na ja, klingt für mich mehr nach Simplifizierung. Man muss doch alleweil schauen ob ein solches Argument kontextuell angemessen ist oder nicht. :?
Kohärenz-Argument heißt: Ich gehe erst mal von den etablierten Standards aus, und stelle fest, dass die Position, die ich kritisiere, diesen Standars widerspricht. Beim Suizid fällt auf, dass Menschen die Möglichkeit einer freien Entscheidung abgesprochen wird, an deren Entscheidungsfähigkeit in keinem anderen Kontext gezweifelt worden wäre.
Kämpfer
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Kämpfer »

Traumpartner muss nicht sein. Aber für jemanden, der zur "visuellen Unterschicht" gehört, dürfte es schon tragisch sein, wie viele Angehörige des anderen Geschlechts außer Reichweite sind.
Aber was heißt das? Wer bestimmt das? Für jeden ist doch schön sein was ganz anderes. Vielleicht gefällt dir eine Stupsnase, mir aber eine lange Hakennase, oder du stehst auf Chinesen und mir gefallen Afrikaner besser,....wer sieht schon schön oder hässlich aus? Das ist doch alles nicht fest gelegt.
Warum sollte sie dort halt machen? Ich sehe nicht, warum wir eugenische Techniken nur benutzen sollten, um "unzumutbar leidhaftes" Leben zu verhindern. Das Ziel sollte sein, dass irgendwann jeder Mensch ein sehr glückliches Leben führen kann. Und ich glaube, dass Eigenschaften wie Intelligenz, Schönheit, Antrieb, Begeisterungsfähigkeit dafür eine große Rolle spielen.
Für dich aber jeder sieht es anders. Ein dummer Mensch hält einen genauso dummen für intelligent. Antrieb kann man sich antrainieren und Begeisterung kommt mit dem Beginn von etwas. Äußerliche Schönheit ist relativ.
Kohärenz-Argument heißt: Ich gehe erst mal von den etablierten Standards aus, und stelle fest, dass die Position, die ich kritisiere, diesen Standars widerspricht. Beim Suizid fällt auf, dass Menschen die Möglichkeit einer freien Entscheidung abgesprochen wird, an deren Entscheidungsfähigkeit in keinem anderen Kontext gezweifelt worden wäre.
Warum sollte denn ein Mensch so etwas frei entscheiden wollen? Warum sollst du etwas dass eh zu kurz ist und du nur einmal bewusst wahr nimmst, beenden wollen? Ich rede nicht von Extremfälle wie komplett unbeweglich oder Sterbenskrank.
Rasiel
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Rasiel »

Hallo,

ich werde nicht wieder zu jedem Punkt Stellung nehmen, den wir haben bereits jede Menge Wiederholungen drin, auch möchte ich nicht das Meinungen aufgedrängt, sondern einfach gesagt werden.

Also mein Lieber,

deine Situation ist für dich nicht einfach, aber für deine Familie ist sie auch nicht toll. Stell endlich mal deinen Suizidwunsch hinten an, denn du bist nicht in der Lage einen Suizid zu begehen und du bist auch nicht in der Lage mit Dignitas zu gehen.

Was bleibt ??

Als erster solltest du deiner Familie danken, denn sie versorgen dich und das nicht schlecht (auch wenn du das nicht willst, es ist nun mal so.)
Du solltest keine Döner usw. ans Bett gebracht bekommen, sondern gesundes Zeug, was auch deiner Darmträgheit zugute kommen würde. (wenn du das nicht magst, gibt's halt nix).

Was die körperliche Pflege angeht, finde ich es ziemlich ekelhaft sich zu sträuben. Du alleine entscheidest, ob du den Weg zur Selbstbestimmung gehen willst, das heißt, du musst mobil werden damit du einige Dinge erledigen kannst, wie gesagt du bist nicht
entmündigt. Du kannst jeder Zeit einen Anwalt anrufen, der sich deiner Sache annimmt, das heißt, erst mal in eine Pflegeeinrichtung, oder eine eigene Wohnung mit Pflegekraft, da du wahrscheinlich daran gehindert wirst, ist der Anwalt unumgänglich. Eventuell eine aufbauende Kur.

Bis das alles bewerkstelligt ist, musst du deinen Todeswunsch nach hinten verschieben und auch nicht mehr darüber sprechen.

Ich frage mich, wieso weiss deine Schwester, dass du hier im Forum bist ??????

Was ich auch für absolut wichtig halte wäre eine Psychosomatische Kur stationär.

Kurz gesagt, jammer nicht rum, tu was, terrorisiere nicht deine Familie, denn das steht dir nicht zu, ihr Bestreben ist ganz normal, sie müssen sich auch wegen dir nicht ändern.

An Kämpfer,

Deiner Familie würde ich anraten, seine Pflege abzugeben, ganz schnell sogar. Und über deinen Suizidwunsch möchte ich ihnen sagen (Reisende soll man nicht aufhalten): Wer gehen möchte, findet einen Weg, ihr trägt keine Schuld.

Lasst euch nicht weiter unter Druck setzten, ihr entscheidet, was ihr zum Essen macht und wovon er etwas abbekommt ..... niemals er.
Das gleiche gilt für die Körperpflege, lasst ihn stinken.

Pflegestufe neu beantragen, Hilfe holen von Stellen, die pflegende Eltern betreut, das wäre ganz wichtig, denn kein Mensch muss sich so behandeln lassen. Eventuell über eine Einweisung nachdenken, solange bis geklärt ist, wo er untergebracht werden kann.
Peterchen
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Peterchen »

Rasiel hat geschrieben:Stell endlich mal deinen Suizidwunsch hinten an, denn du bist nicht in der Lage einen Suizid zu begehen und du bist auch nicht in der Lage mit Dignitas zu gehen.
Wieso nicht? Wenn Dignitas grünes Licht geben würde, dann müsste man doch nur einen privaten Krankentransport bestellen. Falls seine Familie ihn nicht ans Bett kettet, wäre das kein Hindernis. Ist halt die Frage, ob Dignitas in so einem Fall Hilfe leisten würde.

Lasst euch nicht weiter unter Druck setzten, ihr entscheidet, was ihr zum Essen macht und wovon er etwas abbekommt ..... niemals er.
Wovon er etwas abbekommt? Geht's noch? :shock:

Niemand zwingt die Familie, ihn bei sich zu haben. Aber wenn man einen Menschen, der so eingeschränkt ist, bei sich aufnimmt, dann ist es keine Gndae, ihn mit Essen zu versorgen, sondern Pflicht.
Kämpfer
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Kämpfer »

An Rasiel: Das Meiste haben wir schon probiert. Er hat nur SH im Kopf weil er dann praktisch keine Wahl mehr hat nach dem er das Zeug geschluckt hat. Er könnte auch selber was machen (Suizid) aber das wäre schmerzhaft. Wir wissen zu 100% dass wenn er mal eine Reha machen würde und alles seinen normal Lauf nehmen würde, er wieder ein glückliches Leben haben wird. Deswegen werden wir alles tun damit er nicht aus aus dem Leben geht. Er ist aus verschiedenen reparablen Gründen nicht in der Lage sich in seinem jetzigen Zustand ein schönes Leben vorstellen zu können. Dies muss ihm irgend wie nahe gebracht werden. Dass ich von diesem Forum weiß...er hat es uns gesagt aber was ist denn daran so schlimm? Wir alle wissen einiges was er macht und auf was für Seiten er so rum surft. Ist doch nichts dabei. Kann ja auch eine Art Therapie sein.
Wieso nicht? Wenn Dignitas grünes Licht geben würde, dann müsste man doch nur einen privaten Krankentransport bestellen. Falls seine Familie ihn nicht ans Bett kettet, wäre das kein Hindernis. Ist halt die Frage, ob Dignitas in so einem Fall Hilfe leisten würde.


Warum zum Geier soll das die einzige Lösung für einen Menschen sein der sich nur nicht vorstellen kann wieder schön zu Leben? Das soll eine Option sein im Falle dass es nach einer Reha, Behandlungen und Therapien sich nichts verändert hat. Aber doch nicht das erste und einzige Mittel wenn man was Bewegung angeht nichts unternommen hat. Er ist jung und kann mit seinem Körper und sein Leben noch sehr viel anfangen. Ich kenne jemand der hat eine Tour im Rollstuhl aus dem Osten bis nach Strasbourg begonnen.

http://www.bzt.ro/o-noua-aventura-pentr ... tile-15481

Wenn man will geht einiges.
Kämpfer
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Kämpfer »

Wovon er etwas abbekommt? Geht's noch? :shock:

Niemand zwingt die Familie, ihn bei sich zu haben. Aber wenn man einen Menschen, der so eingeschränkt ist, bei sich aufnimmt, dann ist es keine Gndae, ihn mit Essen zu versorgen, sondern Pflicht.
Er ist nicht so eingeschränkt wie er tut. Sein Kopf schränkt ihn ein denn körperlich könnte er mehr als er zugeben will.
Peterchen
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Peterchen »

Kämpfer hat geschrieben:
Wovon er etwas abbekommt? Geht's noch? :shock:

Niemand zwingt die Familie, ihn bei sich zu haben. Aber wenn man einen Menschen, der so eingeschränkt ist, bei sich aufnimmt, dann ist es keine Gndae, ihn mit Essen zu versorgen, sondern Pflicht.
Er ist nicht so eingeschränkt wie er tut. Sein Kopf schränkt ihn ein denn körperlich könnte er mehr als er zugeben will.
Abgesehen davon, dass er offenbar auch von seiner Familie eingeschränkt wird, wenn er nicht mal über seinen Rollstuhl verfügen darf, ist dieser Glaube an die fast grenzenlose Regenerationsfähigkeit deine persönliche Überzeugung. Von außen ist es unmöglich, die Sache zu beurteilen, aber wenn ich mir ansehe, wie viel Esoterik in deinem Denken mitschwimmt, finde ich deine Einschätzung der Situation nicht vertrauenerweckend.

Egal. Letztlich ist es Ibanez' Entscheidung. Kein Außenstehender kann beurteilen, wie gefestigt sein Entschluss wirklich ist, und wie seine medizinischen Aussichten wirklich sind.
Warum zum Geier soll das die einzige Lösung für einen Menschen sein der sich nur nicht vorstellen kann wieder schön zu Leben? Das soll eine Option sein im Falle dass es nach einer Reha, Behandlungen und Therapien sich nichts verändert hat. Aber doch nicht das erste und einzige Mittel wenn man was Bewegung angeht nichts unternommen hat. Er ist jung und kann mit seinem Körper und sein Leben noch sehr viel anfangen. Ich kenne jemand der hat eine Tour im Rollstuhl aus dem Osten bis nach Strasbourg begonnen.
Das muss Ibanez entscheiden. Und es ging ja nur um die Sachfrage, ob es überhaupt möglich ist, in seiner Situation SH in Anspruch zu nehmen.
Kämpfer
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Kämpfer »

Abgesehen davon, dass er offenbar auch von seiner Familie eingeschränkt wird, wenn er nicht mal über seinen Rollstuhl verfügen darf, ist dieser Glaube an die fast grenzenlose Regenerationsfähigkeit deine persönliche Überzeugung. Von außen ist es unmöglich, die Sache zu beurteilen, aber wenn ich mir ansehe, wie viel Esoterik in deinem Denken mitschwimmt, finde ich deine Einschätzung der Situation nicht vertrauenerweckend.
Woher hast du das mit der Esoterik? Ich habe nur Tatsachen wider gegeben und gesagt was uns Neurologen und Orthopäden die ihn untersucht haben mitgeteilt haben. Darüber hinaus Ist alles zum größten Teil wegen eines Medikamentenmissbrauchs ausgebrochen. Die haben damals was in seinem Kopf verändert und eine vorhandene Depression verstärkt. Diese hat er bis jetzt noch und er kann sie so schnell nicht los werden denn er muss immer noch ein Medikament nehmen dass bei einem sensiblen Menschen wie er es ist (verträgt viele "Medikamente" nicht), solch eine Depression verursacht, vor allem auch weil er gerade einen langsamen Entzug macht. Er ist kein normaler Mensch ohne Depression und chemischen Einfluss von Außen (Drogen, Alkohol, Medikamente) der einfach mal entschieden hat dass er nach langem überlegen und ausprobieren, mit seiner jetzigen Situation, Behinderung,...nicht leben will. Es ist nicht so einfach. Ich habe auch mit Psychologen geredet die ihn betreut hatten und versucht haben an ihn ran zu kommen und die haben mir auch gesagt, dass er blödsinnig stur ist und unreif und er sich selber ein Stein in den Weg legt. Er könnte viel schneller vom Kopf her schon genesen und so automatisch auch den Körper in Schwung bringen aber er hat sich eine Blockade gebaut und kommt da nicht drüber.

Die Einschränkung mit dem Rollstuhl habe ich doch oben schon mal erklärt. Aus Platzmangel ging es nicht und er wollte ihn nicht sehen, dann dachten wir dass es ihm gut tun würde wenn er eben nicht in seine Sichtweite ist und ihn noch mehr an seine Unbeweglichkeit erinnert. Wenn er den Rollstuhl jetzt plötzlich verlangt, nach so langer Zeit, ist es verdächtig. Er müsste jetzt erst mal wieder im Bett Übungen machen um überhaupt sein Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und wieder Muskeln in den armen aufbauen. Schritt für schritt damit er nicht enttäuscht ist dass manchen nicht auf Anhieb klappt. Wie würdet ihr denn reagieren wenn euer/eure Bruder/Schwester, euer Kind täglich mit unzulässiges Wort drohen würde, sich nicht aus dem Bett bewegen will und plötzlich den Rollstuhl verlangt?
Auch aus Sicherheitsgründen möchten wir bei seinen Fortschritten dabei sein.
Rasiel
Beiträge: 1380
Registriert: Freitag 26. November 2010, 14:23

Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Rasiel »

Peterchen hat geschrieben:
Rasiel hat geschrieben:Stell endlich mal deinen Suizidwunsch hinten an, denn du bist nicht in der Lage einen Suizid zu begehen und du bist auch nicht in der Lage mit Dignitas zu gehen.
Wieso nicht? Wenn Dignitas grünes Licht geben würde, dann müsste man doch nur einen privaten Krankentransport bestellen. Falls seine Familie ihn nicht ans Bett kettet, wäre das kein Hindernis. Ist halt die Frage, ob Dignitas in so einem Fall Hilfe leisten würde.

Lasst euch nicht weiter unter Druck setzten, ihr entscheidet, was ihr zum Essen macht und wovon er etwas abbekommt ..... niemals er.
Wovon er etwas abbekommt? Geht's noch? :shock:

Niemand zwingt die Familie, ihn bei sich zu haben. Aber wenn man einen Menschen, der so eingeschränkt ist, bei sich aufnimmt, dann ist es keine Gndae, ihn mit Essen zu versorgen, sondern Pflicht.



Er ist aber kein Fall für Dignitas OK !!!!!!! Da braucht man auch nicht mehr zu diskutieren.

Was das Essen betrifft: Wenn ich jemanden pflege und ich koche für ihn und der ganzen Familie, dann braucht man für ihn keine extra Wurst !!!!! soviel zum geht's noch - ja es geht noch.
Er soll das essen was alle essen ! In jedem Pflegeheim ist das so.
Niemand sollte ihm das Essen ans Bett bringen, raus aus dem Bett an den Tisch, oder es gibt nichts.

Wenn ich hör wie er sich benimmt sei es beim waschen, essen usw. fällt mir nur das Wort Haustyrann ein mehr nicht.
Leider leider lassen sich Eltern zuviel gefallen, deshalb ab ins Behindertenwohnheim, der wird er so vieles kennenlernen, auch wie man Kotsteine entfernt.
Und wie man Kotsteine verhindert ( kein Fastfood)
Kämpfer
Beiträge: 94
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Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Kämpfer »

Was das Essen betrifft: Wenn ich jemanden pflege und ich koche für ihn und der ganzen Familie, dann braucht man für ihn keine extra Wurst !!!!! soviel zum geht's noch - ja es geht noch.
Er soll das essen was alle essen ! In jedem Pflegeheim ist das so.
Niemand sollte ihm das Essen ans Bett bringen, raus aus dem Bett an den Tisch, oder es gibt nichts.

Wenn ich hör wie er sich benimmt sei es beim waschen, essen usw. fällt mir nur das Wort Haustyrann ein mehr nicht.
Leider leider lassen sich Eltern zuviel gefallen, deshalb ab ins Behindertenwohnheim, der wird er so vieles kennenlernen, auch wie man Kotsteine entfernt.
Und wie man Kotsteine verhindert ( kein Fastfood)
Du hast schon recht. Essen bestellt er sich seit längerer Zeit beim Döner und Pizzaservice. Naja, so einfach abschieben möchten wir ja nicht vor allem weil wir wissen dass er dort nicht so unter Beobachtung und in Sicherheit ist. Dass er dort einiges lernen wird, bezweifle ich denn man hat es ja versucht ihm auch im Krankenhaus einiges beizubringen aber er ekelte sich davor bzw. wollte es einfach nicht weil er die Situation nicht akzeptieren will oder eher momentan kann. Da ist etwas in seinem Kopf, dass ihn daran hindert zu verstehen dass er trotzdem noch normal ist und sein kann nur dass er momentan noch etwas mehr körperlich eingeschränkt ist was sich aber mit der Zeit und mit Übungen wieder in Richtung normal bewegen wird.
Mein Vater hat ihn schon immer verwöhnt und Essen ans Bett gebracht. Das war eines der großen Fehler.
Ibanez
Beiträge: 73
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 05:48

Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Ibanez »

Kämpfer hat geschrieben:Wir wissen zu 100% dass wenn er mal eine Reha machen würde und alles seinen normal Lauf nehmen würde, er wieder ein glückliches Leben haben wird.
Achsooo, ihr WISST also zu HUNDERT PROZENT....sag das doch gleich. Und ich Idi*t hör hier die ganze Zeit auf mein eigenes Körpergefühl. Und ich dachte, dass Querschnittslähmungen in den allermeisten Fällen irreversibel sind. Ich naives Dummerchen mit meinem kindischen Denken. Hätte ich nur vorher gewusst, dass ihr es 100 % wisst.
Oder halt...bist du sicher, dass du "wissen" nicht mit "wünschen" oder "hoffen" verwechselt hast?
Das frage ich mich auch. Vor allem wie denn etwas nicht physisches erkranken kann?
Mann könnte die Psyche mit Software vergleichen. Das ist auch etwas nicht physisches und kann aber durchaus "erkranken" bzw. Fehler, Bugs, enthalten oder von Viren befallen sein. Ich würde sogar sagen, dass etwas nicht-materielles noch viel mehr und fast unbegrenztere Möglichkeiten hat abnorme Eigenschaften anzunehmen.
Ich würde meine Aussage vorsichtiger formuieren, einverstanden. Aber warum ist nicht gewünschte Hilfe immer noch Hilfe?
Weil genau die ein Zeichen ist dass da was nicht stimmt und diese Menschen benötigen dann die meiste Hilfe.
Nein. Hilfe, die nicht angefordert wird, ist keine Hilfe, sondern geht mehr in Richtung psychiatrischer Zwang.
Was die Psyche angeht, gibt es kein Fachpersonal dass etwas entscheiden oder diagnostizieren kann. Dies können nur sehr nahe stehende Personen...
Und noch viel besser, als jeder Nahestehende - die Person selbst!!
Rasiel hat geschrieben:Stell endlich mal deinen Suizidwunsch hinten an, denn du bist nicht in der Lage einen Suizid zu begehen
Doch, dazu bin ich sehr wohl in der Lage. Ich hätte nur vorher gerne jede Möglichkeit genutzt, um es professionell, also mit Dignitas über die Bühne zu bringen.
Rasiel hat geschrieben:Als erster solltest du deiner Familie danken, denn sie versorgen dich und das nicht schlecht (auch wenn du das nicht willst, es ist nun mal so.)
Würdest du auch einem Psychiater danken, der dich gegen deinen Willen zwangsbehandelt und eingesperrt hat?
Da gibt es es sicher nichts zu danken. Sobald mal in Richtung Hilfe in meinem Sinne gehandelt wird, DANN werde ich ihnen danken, vorher mit Sicherheit nicht. So wie beim Film "Und morgen mittag bin ich tot." [Spoiler] Bei der Endszene, als Lea der Mutter in die Augen schaut und sagt "Danke Mama".

Indem sie mich versorgen, folgen sie nur ihrem stumpfsinnigen Instinkt. Das hat mit Menschlichkeit und differenziertem Denken nichts zu tun.
terrorisiere nicht deine Familie, denn das steht dir nicht zu
Aber ihnen steht zu mich gegen meinen Willen festzuhalten und am Leben zu halten?
ihr Bestreben ist ganz normal, sie müssen sich auch wegen dir nicht ändern.
Aber ich hingegen muss mich auf jeden Fall ändern, sie aber nicht, richtig?
Er ist aber kein Fall für Dignitas OK !!!!!!! Da braucht man auch nicht mehr zu diskutieren.
Das weiß weder ich genau und erst recht nicht du. Ich les dir nochmal die 3 Voraussetzungen durch, von denen mindestens eine erfüllt sein muss.
- Zum Tode führende Krankheit (nein)
- Unzumutbare Behinderung (eventuell. Zumutbarkeit ist doch relativ?)
- Unkontrollierbare Schmerzen (ja)

Ich habe noch keinen Antrag gestellt (werde ja daran gehindert), aber DU kannst sicher noch weniger beurteilen, ob ich Anspruch hätte oder nicht.
Was das Essen betrifft: Wenn ich jemanden pflege und ich koche für ihn und der ganzen Familie, dann braucht man für ihn keine extra Wurst !!!!! soviel zum geht's noch - ja es geht noch.
Er soll das essen was alle essen ! In jedem Pflegeheim ist das so.
Wie Peterchen schon angedeutet hat... sie haben sich für meine Pflege entschieden. Also haben sie sich für mich, so wie ich bin, mit meiner jetzigen geänderten und zerstörten Persönlichkeit, entschieden. Wenn es ihnen nicht passt, dann können sie mich gerne irgendwo unterbringen lassen, hätte ich nichts dagegen.
Niemand sollte ihm das Essen ans Bett bringen, raus aus dem Bett an den Tisch, oder es gibt nichts.
Absoluter Bullshit. Ich werde mich sicher nicht zum Essen in den Rollstuhl quälen und dann während des Essens noch unter Schmerzen leiden. Dann gibts für mich lieber nichts, wie du vorschlägst, und ich hungere lieber.
Deine Kinder tun mir übrigens sehr Leid.
der wird er so vieles kennenlernen, auch wie man Kotsteine entfernt. Und wie man Kotsteine verhindert ( kein Fastfood)
Ich leide hauptsächlich nicht unter Kotsteinen, sondern das Gegenteil. Kann also nicht am Fast Food liegen.
Und dass man manuell ran muss, liegt an der Mastdarm-Lähmung.
Du scheinst dich recht wenig mit Behinderungen auszukennen, dafür dass jemand in deiner Familie beruflich damit zu tun hat.
Reisende soll man nicht aufhalten
Bisher dein einzig sinnvoller Beitrag hier.
Wenn ich hör wie er sich benimmt sei es beim waschen, essen usw. fällt mir nur das Wort Haustyrann ein mehr nicht.
Leider leider lassen sich Eltern zuviel gefallen, deshalb ab ins Behindertenwohnheim, der wird er so vieles kennenlernen, auch wie man Kotsteine entfernt.
Wegen so Leuten wie dir, verstärkt sich mein Wunsch den Planeten zu verlassen und ich werde immer motivierter.
Aber danke. Du machst mir auch irgendwie klar, wie meine Zukunft aussehen wird. Ich lasse das in meine Motivation miteinfließen.
Peterchen
Beiträge: 738
Registriert: Freitag 30. Januar 2015, 13:02

Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Peterchen »

Ich glaube, es hat keinen Sinn, die Diskussion noch lange fortzusetzen. Die Chance, dass du deine Schwester überzeugst (oder umgekehrt) ist gleich Null. Insofern läuft es eh darauf hinaus, sich - notfalls mit Hilfe eines Anwalts - an Dignitas zu wenden. Wenn Dignitas abwinkt, ist das Thema ja eh erst mal gegessen.
Kämpfer
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Registriert: Sonntag 28. Juni 2015, 21:59

Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Kämpfer »

Achsooo, ihr WISST also zu HUNDERT PROZENT....sag das doch gleich. Und ich Idi*t hör hier die ganze Zeit auf mein eigenes Körpergefühl. Und ich dachte, dass Querschnittslähmungen in den allermeisten Fällen irreversibel sind. Ich naives Dummerchen mit meinem kindischen Denken. Hätte ich nur vorher gewusst, dass ihr es 100 % wisst.
Oder halt...bist du sicher, dass du "wissen" nicht mit "wünschen" oder "hoffen" verwechselt hast?
Anscheinend bist du wirklich dumm. Ich sagte doch dass du wieder glücklich werden kannst. Das geht auch als Querschnittsgelähmter und außer dem meinte ich das sich dein Kopf wieder regenerieren wird und wenn du an deiner Einstellung arbeitest dann kannst du auch den Rest akzeptieren und besser damit umgehen und automatisch gibst du dir so die Chance auf Besserung (auch physisch).
Mann könnte die Psyche mit Software vergleichen. Das ist auch etwas nicht physisches und kann aber durchaus "erkranken" bzw. Fehler, Bugs, enthalten oder von Viren befallen sein. Ich würde sogar sagen, dass etwas nicht-materielles noch viel mehr und fast unbegrenztere Möglichkeiten hat abnorme Eigenschaften anzunehmen.
Was ist normal und was nicht? Wenn du es mit einer Software vergleichst dann musst du auch zugeben dass man so eine Software reprogrammieren oder reinstalieren kann. Das geht mit dem Kopf auch.
Nein. Hilfe, die nicht angefordert wird, ist keine Hilfe, sondern geht mehr in Richtung psychiatrischer Zwang.
Unsinn denn diese Menschen erkennen nicht dass sie Hilfe brauchen und in einer Zwickmühle sitzen und es für sie fatal sein kann. Wenn ich zum Heben eines Gegenstandes keine Hilfe brauche weil ich alleine zurecht komme dann muss man mir nicht helfen aber wenn es um mein Leben geht dass ich zerstören oder beenden will dann ist in meiner Denkweise was nicht richtig und dann brauche ich Hilfe als Mensch. Denn dass heißt dass die Software einen Fehler hat und nicht erkennen kann dass was falsch läuft, für die ist es normal aber für die allgemeine Funktion ist es eine Behinderung und macht kaputt.

Und noch viel besser, als jeder Nahestehende - die Person selbst!!
Wenn die Person selber es so gut wissen würde dann wäre sie in solch einer Situation gar nicht erst geraten denn sie weiß ja immer alles besser. Nicht immer wissen wir selber was für uns gut oder schlecht ist. Es gibt Momente und Situationen da sollte man andere beurteilen und entscheiden lassen. Hier geht es nicht um einen Urlaub den du buchen willst, auch nicht um eine neue Wohnung oder um einen Ausbildungsplatz oder Beruf. Da könntest du selber entscheiden, hier geht es um Wahrnehmungen und um Gesundheit oder Krankheit und in solchen Situationen empfindet man selber alles schlimmer und aussichtsloser als es wirklich ist. Da ist es angebrachter Fachleute und nahe stehende Personen entscheiden zu lassen und mal zu vertrauen und sich danach richten. Du hättest (kannst es immer noch machen) viele Vitamine nehmen sollen denn die geben dem Gehirn das wieder was die Nervengifte entzogen haben. Aber nur ein mal nehmen und sagen es hilft nicht ist sinnlos. Regelmäßig über einen längeren Zeitraum.
Doch, dazu bin ich sehr wohl in der Lage. Ich hätte nur vorher gerne jede Möglichkeit genutzt, um es professionell, also mit Dignitas über die Bühne zu bringen.
Na, was der im Kopf hat sagt doch schon alles. Jeder normal denkende Mensch würde sagen er möchte jede Möglichkeit nutzen und mit professioneller Hilfe eine Reha machen und eine Therapie um wieder ein normales Leben führen zu können.
Würdest du auch einem Psychiater danken, der dich gegen deinen Willen zwangsbehandelt und eingesperrt hat?
Da gibt es es sicher nichts zu danken. Sobald mal in Richtung Hilfe in meinem Sinne gehandelt wird, DANN werde ich ihnen danken, vorher mit Sicherheit nicht. So wie beim Film "Und morgen mittag bin ich tot." [Spoiler] Bei der Endszene, als Lea der Mutter in die Augen schaut und sagt "Danke Mama".

Indem sie mich versorgen, folgen sie nur ihrem stumpfsinnigen Instinkt. Das hat mit Menschlichkeit und differenziertem Denken nichts zu tun.
Das kannst du doch nicht vergleichen. Ein Psychiater macht sowas um Menschen zu schaden und nicht um ihnen zu helfen.
Also ich muss sagen dass mein kleiner Bruder mit jedem Tag den er in seinem Zimmer ohne frische Luft verbringt, er immer mehr verblödet. Total realitätsfern. In deinem Sinne muss ja nicht unbedingt was negatives sein nur weil du grad so denkst. Es ist in deinem Sinne aber eben nicht so wie du es jetzt gerne hättest.
Aber ihnen steht zu mich gegen meinen Willen festzuhalten und am Leben zu halten?
Festzuhalten? Wir halten dich am Leben aber nicht fest. Du sperrst dich selber ein weil du nicht so raus kannst wie du es gewohnt bist oder Sachen machen kannst die du gerne wie früher gemacht hast. Du lehnst ja alles ab und sagst wir sperren dich ein. Du kannst doch raus gehen aber nur mit Begleitung von uns und das passt dir nicht weil du dann nicht dein "Plan" durchziehen kannst. Du kannst einiges aber du musst akzeptieren dass es nicht mehr so wie früher geht, nicht jetzt.
Aber ich hingegen muss mich auf jeden Fall ändern, sie aber nicht, richtig?
Jeder muss sich etwas ändern aber du hast Mist gebaut und du musst es wieder gerade biegen. Du musst am meisten verändern und an dir arbeiten.
Du hast dir die Opfer rolle angenommen und bist drinnen versunken. einerseits passt es dir nicht aber anderer Seits ist es bequem und da du ja eh keinen anderen Weg siehst, sind andere Schuld und jeder muss deinen Schwachsinn akzeptieren und verstehen und sich auch danach richten. Ist aber nicht so.
Das weiß weder ich genau und erst recht nicht du. Ich les dir nochmal die 3 Voraussetzungen durch, von denen mindestens eine erfüllt sein muss.
- Zum Tode führende Krankheit (nein)
- Unzumutbare Behinderung (eventuell. Zumutbarkeit ist doch relativ?)
- Unkontrollierbare Schmerzen (ja)

- Unzumutbare Behinderung (eventuell. Zumutbarkeit ist doch relativ?)
Die mit Reha viel verändert werden kann.

- Unkontrollierbare Schmerzen (ja)
Gegen die keine Verbesserungsmaßnahmen unternommen wurden weil Termine abgesagt wurden (Begründung, keine Lust, der kann ja auch nicht Zaubern).Tss
Wie Peterchen schon angedeutet hat... sie haben sich für meine Pflege entschieden. Also haben sie sich für mich, so wie ich bin, mit meiner jetzigen geänderten und zerstörten Persönlichkeit, entschieden. Wenn es ihnen nicht passt, dann können sie mich gerne irgendwo unterbringen lassen, hätte ich nichts dagegen.
Natürlich nicht weil du dann machen könntest was du wolltest und dein Leben vorbei wäre.
Absoluter Bullshit. Ich werde mich sicher nicht zum Essen in den Rollstuhl quälen und dann während des Essens noch unter Schmerzen leiden. Dann gibts für mich lieber nichts, wie du vorschlägst, und ich hungere lieber.
Deine Kinder tun mir übrigens sehr Leid.
Ich weiß nicht wem seine Kinder du meinst aber egal. Wenn du dich aber öfter bewegst, regelmäßig und dich täglich mehrmals in den Rollstuhl setzt dann werden die Schmerzen mit der Zeit weg gehen.
Ich leide hauptsächlich nicht unter Kotsteinen, sondern das Gegenteil. Kann also nicht am Fast Food liegen.
Und dass man manuell ran muss, liegt an der Mastdarm-Lähmung.
Du scheinst dich recht wenig mit Behinderungen auszukennen, dafür dass jemand in deiner Familie beruflich damit zu tun hat.
Das ist nicht wahr. Er hat meist normalen Stuhl bzw. Steine aber er leidet (psychisch) wenn es mal nicht so ist und es von alleine raus geht. Das ist sein Problem. Und soweit ich weiß sollte man täglich den Stuhl raus machen und nicht ein mal die Woche.
Wegen so Leuten wie dir, verstärkt sich mein Wunsch den Planeten zu verlassen und ich werde immer motivierter.
Aber danke. Du machst mir auch irgendwie klar, wie meine Zukunft aussehen wird. Ich lasse das in meine Motivation miteinfließen.
Das hören wir auch dauernd. WIE KINDISCH und STROHDUMM!!!!
Rasiel
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Registriert: Freitag 26. November 2010, 14:23

Re: Möchte SH, Angehörige erlauben es aber nicht!

Beitrag von Rasiel »

Ich kenne mich gut aus in der Pflege, deshalb sehe ich deine Behinderung bei weitem nicht so schlimm wie du es gerne möchtest und nur weil du behindert bist, heißt das noch lange nicht das du alle Therapiemöglichkeiten kennst, ich denke sogar du willst es gar nicht wissen.

Machen wir es kurz: Nach wie vor halte ich dich nicht für krank genug um mit Dignitas sterben zu können und selbst wenn...... musst du dazu selbstständiger und beweglicher werden.

Kämpfer:

Ihn deshalb Zuhause pflegen nur um einen Suizid zu verhindern, ist nicht in Ordnung, er sollte über sein Leben selber bestimmen dürfen, was er nicht soll, ist euch zu kommandieren. Und zu sagen, wenn er wieder gesund wäre, würde er Freude am Leben haben, ist leider ein Irrtum.
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