Therapieerfahrung

Praktische Erlebnisberichte und Hilfestellungen aus der Foren-Community; erfolgreiche und gescheiterte Therapien; Erfahrungen mit Psychotherapien und Therapeuten

Moderatoren: Ludwig A. Minelli, Mediator

Tornado

Re: Therapieerfahrung

Beitrag von Tornado »

Dann wünsche ich dir viel Erfolg
Agnetha
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von Agnetha »

Heute hatte ich das zweite und letzte gespräch. Jetzt muss ich wahrscheinlich wieder ein halbes bis ein dreiviertel Jahr auf einen therapieplatz warten.

Weiß grad nicht, was ich dazu sagen soll :cry:
Agnetha
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von Agnetha »

Gestern standen wir noch am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.

:shock:
lunar-x7
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von lunar-x7 »

Das tut mir leid für dich, Agnetha, dass du noch so lange auf deinen Therapieplatz warten musst :( .

Vielleicht hast du ja Glück und es beendet ein Patient seine Therapie früher, oder es bricht jemand vorzeitig ab, und du kommst früher dran. Ich wünsche es dir.
Agnetha
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von Agnetha »

Leider habe ich immer noch keinen ambulanten Therapieplatz.

Kennt jemand die Habichtswaldklinik in Kassel?
glycerine
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von glycerine »

Therapie kann schon ein bisschen helfen, sie ist aber kein
Allheilmittel.
alleine
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von alleine »

Der "Arzt" stellt mir kein Rezept für ein Schlafmittel aus.

Halbgötter in weiß.

Die Konsequenz ist: Diese Praxis werde ich niemals wieder besuchen und werde sie negativ im Netz bewerten.
glycerine
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von glycerine »

alleine hat geschrieben: Samstag 20. Juni 2020, 17:24 Der "Arzt" stellt mir kein Rezept für ein Schlafmittel aus.

Halbgötter in weiß.

Die Konsequenz ist: Diese Praxis werde ich niemals wieder besuchen und werde sie negativ im Netz bewerten.
Wenn du meinst, aber er hat bestimmt nicht seine Pflicht vergessen, es ist sein gutes Recht aus individuellen professionellen Gründen sowas zu tun.
glycerine
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von glycerine »

glycerine hat geschrieben: Freitag 28. September 2018, 13:45 Therapie kann schon ein bisschen helfen, sie ist aber kein
Allheilmittel.
Ohne Therapie wäre ich am Ende, mit Therapie bin ich ein Mensch und darf es sein.
alleine
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von alleine »

glycerine hat geschrieben: Samstag 20. Juni 2020, 21:08
alleine hat geschrieben: Samstag 20. Juni 2020, 17:24 Der "Arzt" stellt mir kein Rezept für ein Schlafmittel aus.

Halbgötter in weiß.

Die Konsequenz ist: Diese Praxis werde ich niemals wieder besuchen und werde sie negativ im Netz bewerten.
Wenn du meinst, aber er hat bestimmt nicht seine Pflicht vergessen, es ist sein gutes Recht aus individuellen professionellen Gründen sowas zu tun.
Ja genauso ist es mein Recht wegen diesem ? nie mehr in diese Praxis zu gehen.
glycerine
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von glycerine »

alleine hat geschrieben: Samstag 20. Juni 2020, 21:25
glycerine hat geschrieben: Samstag 20. Juni 2020, 21:08
alleine hat geschrieben: Samstag 20. Juni 2020, 17:24 Der "Arzt" stellt mir kein Rezept für ein Schlafmittel aus.

Halbgötter in weiß.

Die Konsequenz ist: Diese Praxis werde ich niemals wieder besuchen und werde sie negativ im Netz bewerten.
Wenn du meinst, aber er hat bestimmt nicht seine Pflicht vergessen, es ist sein gutes Recht aus individuellen professionellen Gründen sowas zu tun.
Ja genauso ist es mein Recht wegen diesem unzulässiges Wort nie mehr in diese Praxis zu gehen.
Ja, aber es ist Unrecht ihm eine schlechte Bewertung zu geben.
senay75
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Re: Therapieerfahrung

Beitrag von senay75 »

Schlechte Bewertung weil der Arzt kein Schlafmittel verschreibt?
Genauso habe ich Dich eingeschätzt.
Schreib aber in der Bewertung auch rein warum Du ihn schlecht bewertest.
LetzteAusfahrt
Beiträge: 124
Registriert: Montag 4. Mai 2020, 01:08

Re: Therapieerfahrung

Beitrag von LetzteAusfahrt »

Zurück zum Thema

ich bin jetzt etwas mehr als 8 Monate in Therapie.
Ambulant und stationär.

Ich hab eine super Therapeutin, aber bis jetzt hat es mir garnichts gebracht. Mein Kopf lässt es einfach nicht zu. Solange ich mich nicht darauf einlassen kann, funktioniert keine Therapie.

Einerseits bin ich ein absoluter Kopfmensch und alles geht über Logik und Verstand. Andererseits habe ich für mich persönlich vor ein paar Monaten schon meinen letzten Ausweg festgelegt und will den Pfad nicht mehr verlassen.
glycerine
Beiträge: 897
Registriert: Mittwoch 9. Mai 2012, 16:13

Re: Therapieerfahrung

Beitrag von glycerine »

Wer nicht wirklich aufrichtig versucht sich helfen zu lassen, der wird schon seine Gründe haben.

Verstehen kann ich es zwar nicht, aber ich urteile auch nicht darüber.
Vividus
Beiträge: 108
Registriert: Montag 9. November 2015, 17:06

Re: Therapieerfahrung

Beitrag von Vividus »

Ich glaube man kann nicht pauschal sagen, dass Psychotherapie gut oder schlecht ist. Es hängt immer vom einzelnen Menschen ab und vom Psychotherapeuten, also wie gut sie/er ihren/seinen Job macht. Ich finde eine/n gute/n Psychotherapeutin/en oder Psychiater erkennt man auch daran, ob sie/er schnell Psychopharmaka verschreibt und auf deren Einnahme besteht. Ich persönlich würde diese grundsätzlich ablehnen, denn ich möchte ich selbst bleiben und etwaige Behandlungserfolge der Psychotherapie bewusst wahrnehmen und unterscheiden können was wirklich nachhaltig geholfen hat, die Psychopharmaka oder die Therapie.

Und, wie gesagt, es hängt vom einzelnen Menschen ab. Da sind folgende Fragen von Bedeutung: Welches Leiden hat er/sie ? Was war der Auslöser ? Wielange besteht das Leiden schon ? Welche Faktoren verbessern den Zustand, welche verschlechtern ihn ? Wie ist das persönliche Umfeld ?

Ein Mensch, der sich zwangsweise oder zumindest auf drängen der Eltern oder des Psychiaters in einer psychaitrischen Einrichtung befndet, wird sich weniger einer Psychotherapie öffnen, als ein Mensch, der auf eigenen Wunsch diese Einrichtung aufsucht, weil Krankheitseinsicht besteht und weil er dringend Hilfe sucht.

Auch spielen die aktuellen persönlichen Lebensumstände eine erhebliche Rolle. Lebt der Mensch z.B. in einer Notunterkunft oder ist sogar obdachlos, lebt er in einer Wohnsiedlung mit extremen, sozialen Strukturen, erlebt er Gewalt, hat er nicht genügend Geld zum Leben (zum Überleben !), hat er weitere, z.B. schmerzhafte körperliche Leiden ?

Wenn auch nur einer der zuletzt genannten Faktoren vorliegt, kann oftmals eine Psychotherapie nicht nachhaltig (!) helfen. Denn kommt der Mensch aus der Einrichtung oder vom Psychotherapeuten zurück in diese Lebensumstände, wird es ihn wieder runterreißen. Er wird nachhaltig nicht aus diesem Teufelskreis entkommen.

Und da ich das Thema Geld ansprach - Nicht in jedem Land bezahlt die Krankenkasse/Krankenversicherung die Psychotherapie. In Deutschland zahlt die gesetzliche Krankenkasse 100% einer festgelegten Anzahl bewilligter Termine, nach dem man vorher 5 Termine ohne Bewilligungsantrag erhält. In vielen anderen Ländern muss der Patient die Psychotherapie zu 100% selbst bezahlen. Daher können sich viele Menschen gar keine Psychotherapie leisten oder die Anzahl der Termine reicht nicht um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen. Auch weiß ich, dass man z.B. in Deutschland sehr lange auf einen Termin beim Psychotherapeuten warten muss.

Psychotherapie kann grundsätzlich keine Wunder vollbringen und erlebtes auslöschen. Man kann jedoch eine andere Einstellung zum Erlebten oder vielleicht angeborenen Leiden bekommen. Dadurch fällt es einem leichter mit dem Leiden und den daraus resultierenden Folgen im täglichen Leben umzugehen. Und dies ist schon ein großer Schritt !
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