Mein Weg aus der Depression

Praktische Erlebnisberichte und Hilfestellungen aus der Foren-Community; erfolgreiche und gescheiterte Therapien; Erfahrungen mit Psychotherapien und Therapeuten

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niels6

Mein Weg aus der Depression

Beitrag von niels6 »

Ich möchte gerne meinen Weg aus der Depression beschreiben der vielleicht auch anderen Menschen hilft.

Diesen Thread hier hatte ich damals erstellt und meine Lage erklärt.

http://www.dignitas.ch/for/viewtopic.php?f=8&t=3424

Seit dem hat sich einiges getan, durch die viele Zeit die ich Zuhause verbracht habe, bin ich ein kleiner Verschwörungstheoretiker geworden und habe mich auch was alternative Heilmethoden angeht auf vielen Seiten informiert. Ich bin zu dem Entschluss gekommen das unser Gesundheitssystem keines ist und es keineswegs eine Lösung ist die Depression mithilfe von Tabletten zu bekämpfen. Meiner Meinung nach ist der Verdienst der Parmafirmen das eigentliche Ziel und nicht unsere Gesundheit, nun ja genug davon.

Eine Depression ist keine Krankheit in meinen Augen und daher sollte nicht gezielt die Depression behandelt werden, es ist ein Symptom des Körpers und der Seele das es ihm/ihr schlecht geht.

Gerade Depressive die keine Hoffnung mehr spüren, wenig bis gar keine sozialen Kontakte haben, neigen dazu sich nicht ausgewogen zu ernähren und sich zurück zuziehen ( das leite ich jetzt von mir ab ).

Es war mir gar nicht so bewusst wie ich mich gehen gelassen habe, muss dazu vielleicht mal erwähnt werden. Mir geht es momentan ziemlich gut und das nach einer sehr langen Zeit der Hoffnungslosigkeit. Jetzt werde ich mal erzählen was ich getan habe, auch wenn viele das vielleicht für bescheuert halten, aber gut. Ich habe meine Ernährung umgestellt, esse so gut wie kein Fastfood mehr, keine Süßigkeiten, viel Salat. Dazu Esse ich viele Nahrungsergänzungsmittel, um mal ein paar aufzuzählen Omega3 Kapseln, Astaxanthin Kapseln, Kieselerde, Zink, Bierhefe, OPC Traubenextrakt und verschiedene andere Vitamin Präperate, dazu gehe ich einmal wöchentlich ins Solarium ( ich hatte eine total krankhafte Haut, die wird von mal zu mal schöner, auch keine Schuppen mehr, ich glaube dran, in gut dosierten Mengen ) . Nicht nur das meine Depression durch diesen Lebenswandel fast verschwunden ist, auch meine Dornwarze ist so gut wie weg, die war ungefähr so groß wie ein "1 Euro Stück ", ich hatte immer einen Zahn der weh tat, ich denke in Richtung Wurzelentzündung, auch das ist verschwunden, im Büro wo ich arbeite war ich so wie ich es mitbekommen habe der einzige der keinen Schnupfen oder eine Erkältung hatte, diesen Winter, ich bin vergesslich und verpeilt auch das hat sich zum großen Teil verbessert . Ich bin viel Selbstsicherer geworden, Zitter nicht mehr wenn ich unter Fremde gehe und fange an das Leben zu Leben.

Zugegeben ich habe immer noch keine wirklichen Freunde, aber ich bin zuversichtlich

Ich glaube den Ärzten die die Wirksamkeit von Vitaminen und die Positiven Effekte von Solarium auf die Psycho leugnen gar nichts mehr, ich sehe ja wie es mir hilft, das kann nicht falsch sein, gleiches gilt für die Pharma, mit ihren teuren Krankmachenden Präperaten.

Ich will das hier nur als Hilfe an euch geben, da viele hier ja eh sterben wollen, kann es doch nicht falsch sein, das ganze mal über 6 Monate auszuprobieren, umbringen wird euch das nicht und einen Versuch ist es doch Wert (:

Liebe Grüße


EDIT. Eines möchte ich noch sagen bevor ich diesen Thread für heute ruhen lasse, meine Kurzsichtigkeit ist auch ein wenig besser geworden, ich mache aber auch Augentraining nebenbei was vielleicht auch einen erheblichen Teil ausmacht
Zuletzt geändert von niels6 am Sonntag 8. Juli 2012, 23:44, insgesamt 1-mal geändert.
Lena-Marie
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Registriert: Mittwoch 16. Mai 2012, 07:50

Re: Mein Weg aus der Depression

Beitrag von Lena-Marie »

Hallo Nils,

du hast vollkommen recht mit dem, was du schreibst! All das sind Dinge, die unverzichtbar sind, wenn man selbst an seiner Heilung mitarbeiten möchte. All das, was du beschreibst, aktiviert die Selbstheilungskräfte. Dazu muss der Depressive aber erst mal aus seiner Lethargie, die ein Symptom dieser Krankheit ist, erwachen. Deshalb sind stationäre Aufenthalte so sinnvoll, weil die meisten Menschen das von alleine garnicht (mehr) hinkriegen, die brauchen dann (ausser Tabletten) auch den berühmten Tritt in den A.....

Danke für deine Gedanken, hast auch mich damit (mal wieder) geerdet. Ich verliere selbst zu oft aus den Augen, dass die für mich wichtigste Hilfe die Selbsthilfe ist!


Liebe Grüsse

Lena
Rasiel
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Registriert: Freitag 26. November 2010, 14:23

Re: Mein Weg aus der Depression

Beitrag von Rasiel »

Finde ich gut das du uns von deiner Erfahrung berichtest.

Leider gibt es sehr viele unterschiedliche Arten von Depressionen, alle lassen sich mit Sicherheit nicht mit einer Nahrungsumstellung heilen/bessern

Es ist heute bewiesen das bestimmte Depressionen auf eine Stoffwechselkrankheit des Gehirns zurückzuführen sind, hier helfen nur Medis,
ganz klar muss man sagen das eine Nahrungsumstellung auch in einem solchen Fall sinnvoll ist, genauso wie eine unterstützende Therapie.
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